Die Beamtin der Bundespolizei hatte sich in jener Juninacht nichts gedacht, als auf dem Ulmer Bahnhofsvorplatz zwei Stunden nach Mitternacht ein Mann seine Wut in die Nacht schrie, Beleidigungen ausstieß gegen Menschen, die nicht da waren, und überhaupt einfach rumbrüllte. Der Schreier hatte eine Weinflasche in der Hand und war schwer betrunken: „So ein Anblick im Sommer ist nicht ungewöhnlich“, sagte die Frau am Mittwoch als Zeugin vor dem Ulmer Landgericht aus.
Ulm
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