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Ulm: Schockanrufer bringen eine 86-Jährige in Ulm um ihr Erspartes

Ulm

Schockanrufer bringen eine 86-Jährige in Ulm um ihr Erspartes

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    Oft geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte, meist Tochter, Sohn oder Enkel, oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt aus und täuschen eine Notsituation vor.
    Oft geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte, meist Tochter, Sohn oder Enkel, oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt aus und täuschen eine Notsituation vor. Foto: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

    Gegen 16 Uhr klingelte am Dienstag das Telefon der Frau aus Ulm. Mit weinerlicher Stimme täuschte eine Betrügerin vor, die Nichte der Frau zu sein. Sie habe einen Unfall verursacht, bei dem eine Frau gestorben sei. 

    Schockanruf in Ulm war erfolgreich

    Anschließend gab sich eine weitere Betrügerin als Polizistin aus. Um die angeblich in Haft sitzende Nichte nun gegen Kaution freizukaufen, forderte sie Geld. Die 86-Jährige hatte Bargeld zu Hause. Die angebliche Polizistin teilte mit, eine Abholerin vorbeizuschicken. Gegen 16.30 Uhr klingelte eine etwa 30 Jahre alte Frau mit dunkelbraunen Haaren. Die Seniorin übergab der Unbekannten ihr Erspartes. Später flog der Betrug auf. Die Kriminalpolizei Ulm (Tel. 0731/1880) ermittelt jetzt und sucht nach den Betrügern.

    Im Laufe des Dienstags kam es zu weiteren sogenannten "Schockanrufen" in Ulm, bei denen es jedoch zu keiner Geldübergabe kam. Bei allen Schockanrufen war die Rufnummer der Betrüger unterdrückt. (AZ) 

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