Vor gut einem Monat kamen Sie am Schwarzen Meer an. Was war das eindrücklichste Erlebnis für Sie?
ANDREAS FATH: Es war der zweite Teil der Reise, als die Temperaturen stiegen. Es wurde angenehmer zum Schwimmen. Das eröffnete den Horizont und ich konnte andere Eindrücke wahrnehmen. Die schönsten Begegnungen hatte ich mit den NGOs, den Umweltorganisationen entlang der Strecke. In Kroatien, Serbien und in Rumänien sind wir sehr herzlich empfangen worden. Mitten im Dschungel stand am Ufer eine Trachtenkapelle, junge Mädchen und Jungen sangen drei Lieder auf Rumänisch, was ich zwar nicht verstanden habe, aber mich in meinem Schwimmanzug zu Tränen gerührt hat. Das war Volksfestatmosphäre, obwohl keine Stadt in der Nähe war. Und das war noch nicht die Zielankunft. Das war unglaublich ehrlich, enthusiastisch und herzlich. Das wird mir immer in Erinnerung bleiben.
Ulm