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Anbau: Essensräume für die Kleinen

Anbau

Essensräume für die Kleinen

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    Viel zu eng ist der Brändström-Kindergarten in den vergangenen Jahren geworden. Jetzt soll ein Anbau mehr Platz schaffen.
    Viel zu eng ist der Brändström-Kindergarten in den vergangenen Jahren geworden. Jetzt soll ein Anbau mehr Platz schaffen. Foto: Gloria Brems

    Die Zustände im Neuburger Brändström-Kindergarten sind nicht die besten. Neben baulichen Mängeln des 35 Jahre alten Gebäudes herrscht auch eine akute Raumnot. Besonders eklatant ist die Situation beim Mittagessen, denn hier sitzen die Kinder zum Essen im Flur.

    „Unzumutbar“, finden nicht nur die Erzieherinnen, sondern auch die Eltern. Der Wunsch nach einer Änderung der Situation wurde immer dringender. Gestern Abend beschloss der Bauausschuss den Anbau von drei Essensräume an die jeweiligen Gruppenräume sowie einen Trockenraum.

    170000 Euro wird das kosten. „Viel Geld für ein Gebäude, das – wie ein Gutachten ergab – eine energetische Dreckschleuder ist und dringend saniert werden muss“, fand Anita Kerner (FW). Deswegen stellte sie die Frage: „Wenn wir diese Maßnahme nun durchführen, blockieren wir uns bei doch bei einer endgültigen Lösung des Problems?“ Und auch Bettina Häring (FDP) ergänzte: „Je mehr wir jetzt investieren, desto mehr nehmen wir uns die Möglichkeit für andere Maßnahmen, wie zum Beispiel den an dieser Stelle angedachten Busbahnhof.“

    Arge Schelte gab es auch von Kämmerer Markus Häckl, der ausrichten ließ: „Mit Haushaltsdisziplin hat das wenig zu tun.“ Doch Oberbürgermeister Bernhard Gmehling ließ an den Plänen nicht rütteln: „Die Stadt ist derzeit finanziell blockiert. Wir können uns keine aufwendige Sanierung oder einen Neubau leisten.“ Deswegen gelte für ihn die Devise: „Wer schnell hilft, hilft gut.“ Es müsse jetzt etwas gemacht werden, denn die Situation sei fast schon untragbar.

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