Bruckmayers großformatige Gemälde sind eng mit seiner eigenen Biografie verbunden. Um das Kreuztor in Öl zu verewigen, hat der 1910 geborene Maler die Bürstenfabrik seiner Eltern gar nicht erst verlassen. Die Perspektive ist so naheliegend wie einzigartig: Im Vordergrund sehen wir Holzstapel auf dem Hof vor dem noch heute erhaltenen Fabrikgebäude. Dahinter wirkt das Wahrzeichen Ingolstadts schon fast wie Zierrat. Auf einem anderen Gemälde ist das elterliche Sägewerk - und damit ein bedeutendes Stück der heimischen Industriegeschichte - verewigt.
Neuburg