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Coronakrise
29.07.2020

Nach historischem Crash: Der Öl-Schock wirkt nach

Der Ölpreis war wegen der Folgen der Corona-Krise und einer Auseinandersetzung der Ölstaaten um die Beschränkung von Fördermengen erheblich unter Druck gekommen.
Foto: Waltraud Grubitzsch, dpa

Die Öl-Multis sind noch lange nicht am Ende, müssen sich aber umstellen. Auch wegen Corona. Der Barrel-Preis hat sich erholt, aber die Krise dauert an.

Als im Frühjahr der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zum ersten Mal in der Geschichte ins Negative fiel, saß der Schock in der Branche tief. Fast 40 Dollar hätte man damals zwischenzeitlich draufzahlen müssen, um ein Barrel (159 Liter) loszuwerden. Dem Käufer Geld geben, damit er es nimmt? Ein Markt-Paradoxon. Der Absturz ins Negative im April hatte mit einem Terminkontrakt, einem Börsengeschäft, zu tun. Aber auch unabhängig davon war der Ölpreis wegen der Folgen der Corona-Krise – und einer Auseinandersetzung der Ölstaaten um die Beschränkung von Fördermengen – erheblich unter Druck gekommen. Hat sich die Branche seither erholt? Und wie geht es weiter?

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