Die Autokennzeichen ließen erkennen, dass viele eine Anreise von mehr als 100 Kilometern hatten. Die Gäste erwartet nicht etwa ein Blütenbombardement, sondern eine fein aufgefächerte Themenpalette die bis hin zur natürlichen Gestaltung von Gärten reicht. Zudem beweist Eventmanagerin Sabine Nötzel bereits zum dritten Mal, dass sie als Veranstalterin in der Lage ist, ein familienfreundliches Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen, das neben dem Angebot der über 100 Händler und Kunsthandwerker zusätzlich begeistert. Auch was das Essen und Trinken anbelangt ist die Auswahl groß.
Neben handwerklichen Vasen aus Asien, Terracottatöpfen, Blechfiguren, bunten Kugeln, Achatporzellan, Unikaten aus Seide, offerieren die Beschicker auch Kräuter, Aroniapflanzen, Naturgewürze, Stauden, Tomatenpflanzen, Leinsamenkissen, Hutkreationen und vieles andere mehr. Auch Kunsthandwerk aus Jordanien und orientalischer Schmuck ist im Graben auf der Südseite des Schlosses unter dem Sonderthema „Orient“ ebenso zu begutachten wie im Obergeschoss des Schlosses Jagd- und Trachtenmode samt den darauf abgestimmten Accessoires für Zwei- und Vierbeiner.
Wittelsbacher achten auf Qualität
Den Besuch der ansonsten das gesamte Jahr über geschlossenen Innenräume empfahl Oberforstdirektor Dr. Harald Texter vom Wittelsbacher Ausgleichsfond (WAF) bei der offiziellen Eröffnung. Der WAF lege Wert darauf, dass hier hohe Qualität und kein Ramsch angeboten werde, so der Forstdirektor. Sieht man von ein paar Schnickschnack ab, so wurde diese Vorgabe strikt eingehalten. Daran ändern auch die beiden Kamele nichts die unermüdlich auf- und abtrabend. Das Szenario soll der Erinnerung an die Reise von Pfalzgraf Ottheinrich in den Orient dienlich sein.
DieGartentage sind noch bis einschließlich Sonntag von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.