Bei einer Nachbeprobung des Trinkwassers der Heimberggruppe wurden im Wassernetz coliforme Bakterien nachgewiesen. Das Gesundheitsamt hat deshalb bis auf Weiteres eine sofortige Chlorung des Wassers angeordnet. Das teilte das Landratsamt mit.
Bereits im Herbst 2019 wurden Bakterien im Netz der Heimberggruppe nachgewiesen, woraufhin eine Chlorung aufgenommen wurde. Zudem hatte das Gesundheitsamt bis zur Behebung der Verunreinigung Ende Oktober 2019 eine Abkochanordnung erlassen. Weitere intensive Nachbeprobungen folgten, die anfangs negative Ergebnisse lieferten, später jedoch immer wieder Keime anzeigten. Deshalb hat das Gesundheitsamt im Februar eine Chlorung des Wassers empfohlen, die am 18. Juni eingestellt wurde, da bei diesen bakteriologischen Untersuchungen keine Keime mehr nachweisbar waren.
Heimberggruppe: Erneut Keime im Trinkwasser
Eine Kontrolle, die am 29. Juni durchgeführt wurde und deren Ergebnisse nun vorliegen, zeigt nun erneut Keime im Trinkwasser an. Das Gesundheitsamt hat deshalb eine sofortige Chlorung angeordnet. Dabei weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass die Chlorung dem Gesundheitsschutz der Verbraucher dient, da Keime gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Das gechlorte Trinkwasser hat keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. Es muss nicht abgekocht werden.
Das Netz der Heimberggruppe umfasst die Ortschaften Ammerfeld, Asbrunn, Attenfeld, Bergen, Bertoldsheim, Burgmannshofen, Ellenbrunn, Erlbach, Joshofen, Hatzenhofen, Hütting, Kienberg, Mauern, Rennertshofen, Riedensheim, Rohrbach, Stepperg, Treidelheim, Trugenhofen und Unterstall. (nr)