Es gibt Momente, da muss sogar der fast schon heilige Flügel im Neuburger Jazzclub seinen Platz räumen. Dann nämlich, wenn das größte aller möglichen zum Jazzinstrumentarium gehörende Ungetüm diesen Platz beansprucht: die 400 Kilo schwere Hammondorgel, „das Biest“, von Mike LeDonne. Insbesondere das Modell B3 klingt ja auch erst so richtig, wenn dazu noch das Leslie-Kabinett kommt, der charakteristische Verstärker mit dem typisch schwirrend-schwebendenden Sound. Da ist dann schon ein Drittel der Bühne belegt und der Bösendorfer muss sich trollen.
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