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Kirche: Die Attenfelder Wallfahrt

Kirche

Die Attenfelder Wallfahrt

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    Nachdem der Geistliche das Wasser im Felsgestein an der Kapelle Willibaldsruh gesegnet hat, benetzen sich die Gläubigen im Anschluss an den Gottesdienst damit Augen, Stirn und Hände, um so Krankheiten vorzubeugen.
    Nachdem der Geistliche das Wasser im Felsgestein an der Kapelle Willibaldsruh gesegnet hat, benetzen sich die Gläubigen im Anschluss an den Gottesdienst damit Augen, Stirn und Hände, um so Krankheiten vorzubeugen. Foto: Foto: Reichl

    Bergheim-Attenfeld Dass der Heilige Willibald und Gründer des Bistums Eichstätt eine enge Beziehung zu Pferden hatte, davon erzählt die Legende, die sich um die Kapelle „Willibaldsruh“ im Wald nahe des 200-Seelendorfes Attenfeld rankt. Bei einer Rast soll dessen Vierbeiner im Felsgestein neben der Kapelle Vertiefungen mit nie versiegendem Heilwasser hinterlassen haben. Mit ein Grund, weshalb sich dort während des Jahres immer wieder Spaziergänger niederlassen, um sich der Ruhe und Erholung zu widmen. Am kommenden Sonntag werden dorthin um ein vieles mehr an Gläubigen pilgern, als der Ort Einwohner hat.

    Zusammen mit dem Nassenfelser Ortsgeistlichen Martin Penkalla werden sie um 10 Uhr unter freiem Himmel Eucharistie feiern. Bereits ab 9.30 Uhr setzt sich der Pilgerzug ab der Attenfelder Ortsmitte in Bewegung, um singend und betend zu dem inmitten des Hochwaldes gelegenen Kleinod zu ziehen. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst von den „Schuttertaler“ Musikanten aus Nassenfels.

    Weihwasser soll vor Krankheiten schützen

    Bevor die Gläubigen den Platz verlassen, benetzen sie sich mit dem eingangs des Gottesdienstes geweihten Wasser, das in den Felsvertiefungen steht, Augen, Stirn und Hände um dadurch Gefahren, Krankheiten und sonstigem Unheil vorzubeugen. Auch wenn der Fußmarsch nur ein paar Kilometer beträgt, hungrig und durstig macht auch so eine kleine Wallfahrt. So können sich Groß und Klein am Attenfelder Feuerwehrhaus mit diversen Brotzeiten und Getränke vor der Heimfahrt stärken. (mr)

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