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Kripo
07.09.2011

Der DNA auf der Spur

Herbert Anthofer nimmt DNA-Material von einem Schraubenzieher, den ein Täter bei einem Einbruch verloren hat. Das Labor der Kripo ist technisch auf dem neuesten Stand.
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Herbert Anthofer nimmt DNA-Material von einem Schraubenzieher, den ein Täter bei einem Einbruch verloren hat. Das Labor der Kripo ist technisch auf dem neuesten Stand.

Jährlich werden mit dem genetischen Fingerabdruck in der Region gut 60 Fälle geklärt

Ingolstadt Es war der 14. August vor genau 18 Jahren. An der Autobahn bei Langenbruck wurde ein totes Mädchen gefunden. Ermordet. Nur wenig später fand die Polizei eine zweite Frauenleiche bei Wolnzach. Grausam verstümmelt. Die Ermittler tappten im Dunklen: Wer waren die Mädchen und wer hatte sie so bestialisch umgebracht? Die Spur zu den Mädchen führte in den Osten: Es waren zwei tschechische Anhalterinnen auf dem Weg nach Südfrankreich. Die Spur zum Mörder führte nach Norddeutschland, dort waren ähnliche Verbrechen geschehen. Doch ein Beweis fehlte. So lange, bis die Ermittler eine Blutspur im Auto des Verdächtigen und Spermaspuren an den Mädchen untersuchten. Die Tat wurde ein paar Tage vor Weihnachten 1993 aufgeklärt. Seitdem zittern Straftäter weltweit vor drei Buchstaben: DNA. Der Fall an der A9 war einer der ersten Fälle in Bayern, bei dem eine Gen-Spur zum Täter führte. Der „genetische Fingerabdruck“ war erst acht Jahre zuvor erfunden worden. Und gilt bislang als revolutionär in der Ermittlungsarbeit der Polizei. Seit 1990 ist er als Beweismittel in Deutschland zugelassen, die Kripo Ingolstadt klärt damit pro Jahr rund 60 bis 70 Fälle.

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