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Karlshuld-Kleinhohenried

18.10.2016

Neues Konzept für altes Haus

Die Präsentation im Hofstetter-Anwesen entspricht nicht mehr dem Zeitgeist. Sie soll deshalb überarbeitet werden.

Warum das Hofstetter-Anwesen im Freilichtmuseum Kleinhohenried vor allem junge Besucher nicht hinterm Ofen hervorlockt.

Das Hofstetter-Haus auf dem Museumsgelände am Haus im Moos ist in die Jahre gekommen – nicht nur im eigentlichen, sondern auch im übertragenen Sinne. Denn der Hof aus dem Jahr 1923 lockt mit seinem Interieur keinen mehr hinterm Holzofen hervor, insbesondere nicht jüngere Besucher. Deshalb will Museumsleiter Friedrich Koch den alten Bauernhof zeitgemäß präsentieren. Dass das zwischen 10- und 30000 Euro kosten wird, hat er dem Stiftungsrat vergangene Woche schon einmal angekündigt.

In dem Haus soll laut Koch das soziale Miteinander zu jener Zeit vermittelt werden. Denn dort lebten einst auf engem Raum mehrere Generationen zusammen. Wie das Thema umgesetzt werden soll, wird Aufgabe des Volkskundlers Dr. Josef Paukner aus Regensburg sein, der für die Stiftung zuletzt das Buch „Unter Kartoffelland Neuburg-Schrobenhausen“ erstellt hat. Ende des Jahres soll ein Konzept samt Kostenschätzung vorliegen.

Das Hofstetter-Haus ist eines von vier Original-Bauernhöfen aus dem Donaumoos, die abgetragen und wieder aufgebaut wurden. Es wurde 1994 mit aufwendiger Technik auf dem Tieflader von der Schrobenhausener Straße 68 in Grasheim nach Kleinhohenried gebracht. 600000 Mark haben Umzug, Aufbau und Sanierung gekostet. (clst)

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