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Tierwelt: Die Rückkehr des Birkhuhns ins Donaumoos

Tierwelt

Die Rückkehr des Birkhuhns ins Donaumoos

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    Das bräunlich tarnfarbene Gefieder zeigt, dass es sich um eine Birkhenne handelt. Birkhähne sind dagegen kontrastierend blauschwarz und weiß gefärbt.
    Das bräunlich tarnfarbene Gefieder zeigt, dass es sich um eine Birkhenne handelt. Birkhähne sind dagegen kontrastierend blauschwarz und weiß gefärbt. Foto: Xaver Klaussner/Fotolia.com

    Einst war das Donaumoos ein Paradies für Birkhühner. Der Moorboden und die menschenleere Landschaft war der ideale Lebensraum für den fasanähnlichen Vogel. Doch je mehr der Boden entwässert wurde und je mehr Menschen sich im Donaumoos niedergelassen haben, desto mehr verschwanden die Tiere. Zuletzt wurde ein Birkhuhn in freier Wildbahn in den 1920er Jahren in der Gegend gesehen.

    Doch voraussichtlich im Herbst wird es zurückkehren. Der Donaumoos-Zweckverband hat fünf Tiere – zwei Hähne und drei Hennen – aus einem Zuchtgehege im Landkreis Kelheim gekauft. In einer Aufzuchtstation in der Nähe des Wisentstalls am Haus im Moos sollen die Tiere gehalten werden. Baubeginn für die Birkhuhnstation ist in den nächsten Wochen. Natürlich erhofft man sich entsprechenden Nachwuchs, wie gestern die Mitglieder der Stiftung Donaumoos von Stiftungsvorsitzendem Karl Seitle erfuhren.

    Bisher ist nur geplant, die Vögel zu züchten. Nach Auskunft von Willi Riß sei das Halten von Birkhühnern unkompliziert, man müsse lediglich auf ausreichend Hygiene achten. Später könnten sich Besucher die Birkhühner auch in einer Schauvoliere ansehen. „Und irgendwann könnten wir die Tiere dann vielleicht auch wieder heimisch machen“, sinniert Riß. Doch das sei noch Zukunftsmusik.

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