Als der erste Audi Q7 im Jahr 2005 das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert worden ist, da war das eine große Show. Denn das Auto sollte eine neue Ära beim Autobauer einläuten: Der Q7 war das erste SUV aus dem Hause Audi.
Vor mehr als 20 Jahren wurde der erste Audi Q7 präsentiert
Inzwischen sind mehr als 20 Jahre vergangen und am Dienstag wurde in Ingolstadt die dritte Generation des Modells vorgestellt. Die Show war deutlich kleiner, doch zahlreiche Audi-Mitarbeitende ließen sich am Nachmittag dennoch in das Gebäude A51 direkt am Audi Forum locken. Gut verborgen unter zwei schwarzen Tüchern standen die beiden Fahrzeuge, auf die die Zuschauer neugierig warteten. Als sie schließlich nach einem Countdown enthüllt worden sind, kam Applaus auf. Mit dabei waren drei Männer, die bereits seit vielen Jahren eng mit dem Q7 verbunden sind: Jörg Willimayer und Richard Schmidmeier aus der Baureihenleitung sowie Wolfgang Carl, Produktreferent Audi Q7.
„Wir mussten uns als Dinosaurier der Verbrennungsmotoren behaupten“, erklärt Willimayer. Schließlich hat der Q7, der in Bratislava gebaut wird, keinen E-Motor, sondern setzt mit seinem 3,0-Liter-V6-Motor weiterhin auf Diesel. Aber das Modell hat offenbar seine Liebhaber gefunden. „Wir sind präsent auf allen Weltmärkten und auch erfolgreich auf allen Weltmärkten“, betonte Schmidmeier. Immer wieder ist bei der Präsentation das Wort „stolz“ zu hören. Stolz darauf, dass der SUV seit mehr als zwei Jahrzehnten einen festen Platz bei Audi hat, stolz aber auch darauf, dass nach fünf Jahren Entwicklungszeit und elf Jahre nach der Vorgängerversion nun die dritte Generation des Autos präsentiert werden kann.
Der neue Audi Q7 hat automatische Türen
Immer wieder priesen die Mache den Komfort und die Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs an. Die automatischen Türen können „ohne Ziehen und Drücken“, so Schmidmeier, geöffnet werden. Möglich ist das sogar mit einer Handy-App und praktisch gerade dann, wenn Kinder ins Auto steigen. Platz haben diese auf alle Fälle, schließlich kann das Fahrzeug mit bis zu sieben Sitzen bestellt werden. Ab September wird es in Europa ausgeliefert. Aber auch auf‘s Design haben die Entwickler Wert gelegt. Carl spricht von den „ganz klaren Proportionen“ und verweist darauf, dass der Q7 mit Rädern bis zu einer Größe von 23 Zoll ausgestattet werden kann.
Nach der Präsentation konnten die Anwesenden einen genauen Blick ins Innere der beiden Autos vor Ort werfen. Doch ein Probesitzen, um den angepriesenen Komfort auszuprobieren, war erstmal nicht möglich. Die Türen blieben an diesem Tag zu. Die Preise für das Fahrzeug beginnen in Deutschland bei 87.900 Euro.
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