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Bedauern in Neuburg über das Aus des Gasthauses Pfafflinger

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„Wieder ein deutsches Gasthaus weniger“: Viele Neuburger bedauern das Pfafflinger-Aus

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    Das Gasthaus Pfafflinger am Neuburger Schrannenplatz schließt zum 31. Mai.
    Das Gasthaus Pfafflinger am Neuburger Schrannenplatz schließt zum 31. Mai. Foto: Andreas Zidar

    Mit dem Gasthaus Pfafflinger am Schrannenplatz verliert Neuburg nicht nur ein Lokal an zentraler Stelle, sondern auch eine wichtige Veranstaltungsstätte. Geburtstage und Partys fanden dort statt, Parteien richteten Sitzungen und Empfänge aus, und auch Stammtische kamen zusammen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Nachricht über die Schließung des Gasthauses – das Pfafflinger öffnet am Sonntag das letzte Mal – in Neuburg Wellen schlägt.

    Viele Neuburger bedauern Schließung des Gasthauses Pfafflinger

    In den Kommentarspalten der sozialen Medien äußern viele Nutzerinnen und Nutzer ihr Bedauern über das Aus, das mehrheitlich als Verlust für Neuburg angesehen wird. „Sehr schade“ liest man in zahlreichen Beiträgen. Roswitha Schottnar vom Weltladen direkt gegenüber schreibt auf Facebook: „Das Essen war immer sehr gut, das Pfafflinger-Team war immer sehr freundlich und gut gelaunt. Wir waren auch sehr gerne beim Senioren-Tanz, wir haben uns immer sehr wohl gefühlt. Sehr, sehr schade.“ Auf Instagram schreibt eine Frau der Neuburger Rundschau: „Oh nein. Wieder ein Gasthaus mit deutschen Gerichten weniger.“

    Pfafflinger-Wirt Anis Chaalali hatte „ein großes Herz“

    Auch das Engagement von Pfafflinger-Wirt Anis Chaalali wird gewürdigt. „Ich finde, dass er ein ideenreicher, innovativer und freundlicher Wirt war“, heißt es an einer Stelle. An einer anderen: „Anis ist immer superfreundlich und gut drauf. Auch hat er uns zu Corona-Zeiten mit Essen beliefert. War immer alles sehr lecker. Und Anis hatte ein großes Herz. Half, wo es nur ging.“ Nur vereinzelt liest man kritische Rückmeldungen, wie „Kein Verlust!“ oder „Na ja, Qualität war mittel“.

    Johannes Meyerle empfiehlt der Stadt, die Schließung als Gelegenheit zur Bestandsaufnahme zu nutzen: „Wenn ein beliebter Wirt an so zentraler Stelle aufgibt, sollte man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Mich würde ehrlich interessieren, was engagierte Gastronomen der Stadt mitgeben würden: Was läuft gut, was bremst, was müsste einfacher werden? Solche Entwicklungen entstehen sicher nicht über Nacht. Gerade deshalb sollte man genau hinhören.“

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