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Betrugsmasche: Polizei warnt in Ingolstadt vor falschen Bankmitarbeitern

Ingolstadt

Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern

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    Falsche Bankmitarbeiter sind derzeit immer wieder im Raum Ingolstadt aktiv.
    Falsche Bankmitarbeiter sind derzeit immer wieder im Raum Ingolstadt aktiv. Foto: Helena Dolderer, dpa/dpa-tmn (Symbolbild)

    Im Raum Ingolstadt häufen sich erneut Fälle von Computerbetrug, bei denen sich Täter am Telefon als Mitarbeiter von Banken ausgeben. Wie die Polizei mitteilt, erlangen die Betrüger dabei teils hohe Geldbeträge.

    Gaimersheimer verliert fünfstelligen Betrag durch Betrugsmasche

    Ein 47-jähriger Mann aus Gaimersheim wurde kürzlich Opfer dieser Masche. Er erhielt einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters seiner Hausbank. Dieser erklärte, es habe verdächtige Überweisungen von seinem Konto gegeben, die nun rückgängig gemacht werden müssten. In dem Glauben, mit seiner Bank zu sprechen, gab der Mann im Rahmen eines TAN-Verfahrens zwei Überweisungen frei, die tatsächlich auf Konten der Täter gingen.

    Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde der Geschädigte dazu verleitet, den Fernzugriff auf seinen Computer zu ermöglichen. Dadurch erhielten die Betrüger auch Zugriff auf seine Banking-App. Erst als das Konto vollständig leergeräumt war, schöpfte der Mann Verdacht und beendete die Verbindung. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Täter bereits einen hohen fünfstelligen Betrag erbeutet.

    Polizei warnt in Ingolstadt vor Anrufen falscher Bankmitarbeiter

    Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Ingolstadt übernommen. Die Polizei warnt eindringlich und gibt folgende Hinweise:

    • Geben Sie am Telefon niemals Bankdaten, Zugangsdaten, PINs oder TANs preis
    • Echte Bankmitarbeiter verlangen weder PINs noch TANs oder sonstige Zugangsdaten
    • Bankangestellte fordern keinen Fernzugriff auf Computer oder mobile Endgeräte
    • Im Zweifel legen Sie auf und kontaktieren Sie Ihre Bank selbst – nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste, sondern eine offiziell bekannte Telefonnummer
    • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder zu schnellen Entscheidungen drängen
    • Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort, ohne persönliche Informationen weiterzugeben
    • Informieren Sie Angehörige und Freunde über diese Betrugsmasche
    • Wenden Sie sich im Zweifel an die Polizei unter einer offiziellen Telefonnummer, in dringenden Fällen über den Notruf 110 (AZ)
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