Zu mehreren Anrufen von falschen Polizeibeamten kam es am Dienstagvormittag im Bereich Burgheim.
Über den Vormittag hinweg registrierten die Beamten vier Anrufe aus Burgheim und Umgebung, berichtet die Polizei. Dabei täuschten die Täter vor, dass es im Umfeld der Angerufenen zu Einbrüchen kam und fragten die Opfer nach Wertsachen. Ziel der Betrüger war, die Personen zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu bringen. Zum Glück erkannten alle vermeintlichen Opfer den Betrugsversuch und beendeten die Gespräche.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut vor der nach wie vor aktuellen Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ und gibt folgende Präventionstipps:
· Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
· Gelegentlich wird auf Telefondisplays durch einen technischen Trick die Nummer 110 angezeigt. Beachten Sie hierzu, dass die Polizei Sie niemals unter der Notrufnummer 110 anruft!
· Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!
· Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
· Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!
· Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
· Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!
· Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
· Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!
· Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter! (AZ)
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren