„Weil die Menschen, um die ihr euch kümmert, oft nicht so viel Unterstützung von außen erhalten“, begründete und überreichte Seniorchef Fritz Rucker einen Scheck über 1.500 Euro an Anja Moosheimer von Integra Soziale Dienste. Die gemeinnützige Einrichtung begleitet Menschen mit Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen in der Region 10 und im Donau-Ries in den Bereichen Wohnen, Alltag und Tagesstruktur. Zwar wird die Grundversorgung der Klientinnen und Klienten über die Bezirke finanziert, doch viele zusätzliche Angebote, die für eine nachhaltige Stabilisierung wichtig wären, lassen sich daraus nicht immer decken. „Oft braucht es mehr, um Menschen wirklich auf dem Weg in ein gesünderes und eigenverantwortlicheres Leben zu unterstützen“, erklärt Moosheimer. Aktuell steht Integra vor der großen Herausforderung der Digitalisierung. Viele der betreuten Menschen verfügen weder über die nötige technische Ausstattung noch über das Wissen, um digitale Antragsverfahren, Terminvereinbarungen bei Ärzten oder Behördengänge selbstständig zu bewältigen. „Sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und langfristig eigenständig handeln zu können, wird immer mehr ein zentraler Teil unserer Arbeit“, so Moosheimer. Mit einer psychischen Erkrankung in Hintergrund ist die Hürde eine noch viel Größere. Genau hierfür sei die großzügige Spende der Ruckers perfekt, damit Integra für ihre Menschen nachhaltig wirken kann: Schulungen, technische Hilfen und individuelle Unterstützung, also Maßnahmen, die Menschen befähigen, ihren Alltag selbstbestimmter zu gestalten. „Für solche Aufgaben ist die Spende wirklich Gold wert“, betont Moosheimer.
Burgheim
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