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Dreifaltigkeitstag führt Gläubige in Burgheim wieder zur Schnödhofkapelle

Burgheim

Dreifaltigkeitstag verbindet Generationen – Gläubige pilgern zur Schnödhofkapelle in Burgheim

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    Unter freiem Himmel, bei idealem Wetter, zelebrierte Burgheims Pfarrer, Dekan Werner Dippel, den Festgottesdienst vor der Schnödhofkapelle.
    Unter freiem Himmel, bei idealem Wetter, zelebrierte Burgheims Pfarrer, Dekan Werner Dippel, den Festgottesdienst vor der Schnödhofkapelle. Foto: Peter Maier

    Die Schnödhofkapelle in der „Hochweide“ in Burgheims Norden ist der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. Deshalb stand das kleine Kirchlein am Dreifaltigkeitstag ganz im Zeichen des kirchlichen Lebens in Burgheim. Gut 100 Gläubige machten sich auf den Weg zur Kapelle. Die meisten davon durch einen Bittgang vom Tedi-Parkplatz über den Feldweg zur kleinen Kirche. Angeführt von den Ministranten mit einem Kreuz und sakralen Fahnen, gab Burgheims Pfarrer, Dekan Werner Dippel, die Gebete und Gesänge während der halbstündigen Prozession vor. Am Ende des Zuges reihte sich Dieter Graf von Brühl, der Eigentümer des Schnödhofes ein.

    Unter Federführung der Vorsitzenden Daniela Meier hatten die Freunde der Schnödhofkapelle bereits Bänke für die Besucher der Festmesse aufgestellt. Zum Glockengeläute versammelten sich die Gläubigen um das kleine Gotteshaus. Dort hatte sich auch die Marktmusikkapelle unter der Leitung von Silke von der Grün positioniert und umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Unter die Besucher mischten sich auch Burgheims Altbürgermeister Albin Kaufmann und der ehemalige Landrat Peter von der Grün.

    Zum Erhalt des Kirchleins: Freundeskreis Schnödhofkapelle sucht weitere Mitglieder

    Mit einer Prozession zur Schnödhofkapelle begannen die Burgheimer Gläubigen das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit.
    Mit einer Prozession zur Schnödhofkapelle begannen die Burgheimer Gläubigen das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit. Foto: Peter Maier

    In seiner Predigt ging Dekan Werner Dippel auf die „Unbegreiflichkeit und Unerklärbarkeit“ der Heiligen Dreifaltigkeit ein. „Drei Personen, aber ein Gott ist auch für einen Prediger am schwierigsten.“ Der Erklärungsversuch von Dippel lautete: „In einem dunklen Raum brennen drei Kerzen, aber man sieht nur ein Licht.“ Licht am Himmel sahen auch die Gläubigen, nachdem es eine Stunde vor Beginn der Prozession ganz leicht tröpfelte. Umso mehr zeigte sich die Vorsitzende des Freundeskreises der Schnödhofkapelle, Daniela Meier, erfreut über den Besucherandrang, auch aus Bertoldsheim. Dazu erinnerte sie, dass der Freundeskreis dringend weitere Mitglieder sucht. Der Beitritt kostet einmalig zehn Euro, jährliche Beiträge werden nicht erhoben.

    Die Burgheimer Schnödhofkapelle wurde erstmals in den 1920er-Jahren erbaut, 1954 dann neu. Belebt wurde die Kapelle erst mit der Jahrtausendwende. Es gründete sich der Freundeskreis der Schnödhofkapelle, der das Kirchlein bis 2007 renovierte, bevor es der damalige Domkapitular Bertram Meier und heute Bischof von Augsburg, segnete. Die Glocke, die vorher auf dem Dachboden des Rathauses lagerte, werde ebenfalls wieder angebracht. Seit der Segnung liegt auch ein Gästebuch in der Kapelle aus. Die Eintragungen beweisen, dass die Schnödhofkapelle alljährlich zahlreiche Besucher anzieht.

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