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Drohnen-Studium startet an der THI und verbindet Luftfahrt mit KI

Ingolstadt

Drohnen und KI: Neues Masterstudium lässt Studenten in die Luft gehen

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    Von der Flugführung bis zur künstlichen Intelligenz: Der neue Masterstudiengang bereitet auf die Entwicklung intelligenter Flugsysteme der Zukunft vor.
    Von der Flugführung bis zur künstlichen Intelligenz: Der neue Masterstudiengang bereitet auf die Entwicklung intelligenter Flugsysteme der Zukunft vor. Foto: Anna Schroll/THI

    Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) erweitert ihr Studienangebot um den englischsprachigen Master „Intelligent Aerial Systems“. Der Studiengang kombiniert Elektro-, Informations- und Luftfahrttechnik mit künstlicher Intelligenz. „Absolventinnen und Absolventen werden für ein Feld qualifiziert, dessen Entwicklungen Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend prägen“, heißt es in einer Mitteilung der THI.

    Vernetzte Luftfahrtsysteme kommen im Katastrophenschutz zum Einsatz

    Vernetzte Luftfahrtsysteme zählen zu den Schlüsseltechnologien der kommenden Jahre, so die Überzeugung der Hochschul-Verantwortlichen. Ihre Einsatzfelder reichen von Infrastrukturinspektionen und Logistik über Umweltmonitoring und Katastrophenschutz bis hin zu neuen Mobilitätslösungen und Anwendungen in der Verteidigungsbranche. Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen Flugsysteme, die ihre Umwelt erfassen, Daten analysieren und komplexe Aufgaben ebenso eigenständig wie zuverlässig ausführen.

    Der neue Studiengang verknüpft Inhalte aus Informatik, Luftfahrt sowie Elektro- und Informationstechnik zu einem interdisziplinären Profil. Studierende erwerben Wissens- und Methodenkompetenzen in den Bereichen Sensorik, Navigation, Flugführung, maschinelles Lernen, Systemarchitekturen und modellbasierte Entwicklungsverfahren. Laborarbeit und projektbezogene Formate ergänzen dabei die theoretischen Grundlagen.

    Die Veranstaltungen im Studiengang Intelligent Aerial Systems an der THI finden auf Englisch statt

    Der neue Master knüpft an bestehende Kompetenzen der THI in den Bereichen künstliche Intelligenz und Mobilität an und erweitert zugleich die internationale Ausrichtung der Hochschule. Die Lehrveranstaltungen finden vollständig in englischer Sprache statt und richten sich an Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland sowie dem Ausland.

    Den Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich berufliche Perspektiven in technologieorientierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Logistik. Der Start des Masterstudiengangs „Intelligent Aerial Systems“ ist für das Wintersemester 2026/27 vorgesehen.

    „Leistungsfähige, intelligente Flugsysteme entstehen erst durch das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen. Die Verbindung von Methoden künstlicher Intelligenz, Sensorik, Kommunikation und Systemtechnik eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Unser Ziel ist es, Studierende darauf vorzubereiten, komplexe technische Systeme zu verstehen und weiterzuentwickeln und damit zu einer verantwortungsvollen und produktiven Anwendung beizutragen“, erklärt Studiengangleiter Professor Simon Schwerd.

    Das neue Masterstudium in Ingolstadt hat eine Relevanz für die Region 10

    Die THI ist davon überzeugt, dass das neue Angebot auch für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Region 10 eine besondere Relevanz besitzt. „Die sicherheitspolitische Lage, Transformationsprozesse und veränderte Mobilitätsanforderungen stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Qualifizierung von Fachkräften durch die Verknüpfung von Wissenschaft und Anwendung ist dabei sehr förderlich“, heißt es in der Mitteilung der Hochschule.

    THI-Präsident Professor Walter Schober setzt mit dem Studienangebot eine strategische Entscheidung der Hochschule um: „Mit dem Master ‚Intelligent Aerial Systems‘ stärken wir gezielt Bereiche an der Schnittstelle von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und Mobilität – auch mit Anwendungen im Defence-Bereich. Gemeinsam mit unseren Forschungsaktivitäten und Transferstrukturen schaffen wir hervorragende Voraussetzungen, um Innovationen voranzubringen und den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Region 10 langfristig weiterzuentwickeln.“

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