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„Fahrenheit 451“ am Stadttheater in Ingolstadt: Ein Klassiker, der überholt wirkt

Ingolstadt

„Fahrenheit 451“ in Ingolstadt: Ein Klassiker, der überholt wirkt

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    Peter Polgar als Guy Montag und Berna Celebi als Mildred in "Fahrenheit 451" am Ingolstädter Stadttheater.
    Peter Polgar als Guy Montag und Berna Celebi als Mildred in "Fahrenheit 451" am Ingolstädter Stadttheater. Foto: Björn Hickmann

    Wer denkt sich noch Science Fiction aus, während Algorithmen und KI längst unser Leben unter ihre Kontrolle gebracht haben? Wer fantasiert heute noch Dystopien, wo in Kriegen vor unserer Haustür der Weltuntergang längst Probe läuft? Die populärsten literarischen Horrorszenarien und Endzeitvisionen der Orwells und Huxleys sind längst in Erfüllung gegangen. Was wunderts, wenn Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ in der Inszenierung des Stadttheaters Ingolstadt, die jetzt Premiere hatte, überholt wirkt, wie aus der Zeit gefallen.

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