Im Dorfweiher in Bergen ist es in den vergangenen Tagen zu einem regelrechten Fischsterben gekommen. Die Feuerwehr Neuburg rückte am Freitag zu einem unangenehmen Einsatz aus und holte die zahlreichen Kadaver aus dem Wasser. Jetzt ermittelt die Polizei, was die Ursache für das Verenden der Tiere sein könnte.
Bereits an Fronleichnam hatten Anwohner bemerkt, dass an der Wasseroberfläche zahlreiche tote Tiere schwimmen. Sie meldeten dies der Polizei. Nach einer Lageerkundung der Einsatzkräfte der Neuburger Feuerwehr wurde entschieden, die verendeten Fische am Freitagnachmittag zu bergen. Einsatzkräfte der Feuerwehren Bergen und Neuburg machten sich gemeinsam an die Arbeit, um den Großteil der toten Fische aus dem Weiher zu entfernen, meldet die Neuburger Wehr.
Mit Siebschaufeln, Keschern und einem Schlauchboot wurden die Fische aus dem Gewässer geborgen. Die Arbeiten waren nach Schilderung der Feuerwehrler „aufgrund des starken Verwesungsgeruchs als äußerst unangenehm und forderten die Einsatzkräfte besonders heraus“.
Zweieinhalb Stunden holen Feuerwehrler aus Neuburg tote Fische aus dem Dorfweiher in Bergen
Nach rund zweieinhalb Stunden waren mehrere Zentner tote Fische unterschiedlicher Größen eingesammelt und in Fässern verpackt. Diese werden am Montag durch eine Tierkörperverwertungsanlage abgeholt und fachgerecht entsorgt. Die Ursache des Fischsterbens ist laut Feuerwehr derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und hierzu Gewässer- sowie Fischproben entnommen. (AZ)
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