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Gashi-Antrag Neuburg: Bauausschuss lehnt Firsterhöhung bei Dachsanierung ab

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„Das wäre ein Schildbürgerstreich“: Gashi-Antrag zu Dachsanierung abgelehnt

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    Der Hauptteil der Sanierung des Huba-Gebäudes ist abgeschlossen. Das Dach über dem Barbershop soll nun erfolgen. Eine Firsterhöhung lehnt der Bauausschuss ab.
    Der Hauptteil der Sanierung des Huba-Gebäudes ist abgeschlossen. Das Dach über dem Barbershop soll nun erfolgen. Eine Firsterhöhung lehnt der Bauausschuss ab. Foto: Winfried Rein (Archivbild)

    Es wird einfach nicht ruhig um die Baustelle am Huba-Eck. Jüngst war ein Antrag von Leotrim und Bajram Gashi bei der Stadt eingegangen, bei dem es um die Dachsanierung des Gebäudes geht, in dem sich der Barbershop befindet. 30 Zentimeter soll der Dachfirst laut Antrag wegen einer Aufdachdämmung erhöht werden. Der Antrag hätte wohl wenig Aufmerksamkeit bekommen, wäre nicht ein monatelanger Streit zwischen den Bauherren und der Stadt vorangegangen, welcher zeitweise die Huba-Baustelle zur prominentesten Baustelle ganz Neuburgs machte.

    Kurzer Rückblick: Die Gashis wollten das Huba-Gebäude umfangreich sanieren, was von der Stadt auch genehmigt wurde. Allerdings bauten die Brüder laut Stadt 50 Zentimeter höher als abgemacht - ein langwieriger Rechtsstreit entbrannte. Von Seiten der Gashis wird bis heute betont, dass man sich an die Bauplanung gehalten habe.

    Bauausschuss Neuburg lehnt Firsterhöhung am Huba-Eck einstimmig ab

    Wie Florian Schmid vom Bauamt nun sagte, stehe der neue Antrag, der dem Bauausschuss jetzt vorlag, im Widerspruch zur bestehenden Bauleitplanung für das Gebäude: „Diese wurde erstellt, um den Blick auf das Schloss und das Altstadtensemble zu schützen.“ Aus Sicht der Verwaltung könne daher dem Antrag auf keinen Fall zugestimmt werden. Vor allem, da man keine Notwendigkeit für eine sogenannte Aufdachdämmung sehe, mit einer Zwischendämmung könne die aktuelle Firsthöhe erhalten bleiben.

    Leotrim Gashi widerspricht dem. „Von Anfang an war klar, dass wir an diesem Dach eine Aufdachdämmung planen. Wir sind jetzt im zweiten Bauabschnitt der Huba-Sanierung und ich verstehe nicht, dass es schon wieder Gegenwind gibt.“ Gashi betont, dass sich an den Plänen seit Beginn der Baustelle nichts geändert habe, „das müsste der Stadt alles bekannt gewesen sein.“ Er frage sich mittlerweile, ob es eine persönliche Ablehnung gibt. „Wie kann ein Stadtrat energetisches und nachhaltiges Bauen fordern und dann alles, was dem entspricht, ablehnen oder behindern?“, äußert Gashi seinen Frust.

    Bauherren der Huba-Baustelle wollen Sanierungsantrag erneut prüfen

    Im Gremium zeigte sich dagegen schnell Empörung über den Antrag. „Das ist schon fast skurril“, meinte Oberbürgermeister Bernhard Gmehling, „das Thema hat das vergangene Jahr beherrscht und jetzt geht es wieder von vorne los.“ Gabriele Kaps (CSU) fand noch deutlichere Worte: „Wir machen uns lächerlich, wenn wir dem zustimmen, ich bin mit meiner Geduld am Ende.“ Auch Alfred Hornung (CSU) zeigte wenig Verständnis: „Diesen Schildbürgerstreich können wir uns nicht erlauben.“ Einstimmig entschied sich das Gremium, den Antrag abzulehnen. Gashi kündigte nun bereits an, die Ablehnung prüfen zu lassen, „einfach hinnehmen werden wir das nicht“.

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