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Geschwaderball 2026 feiert Jubiläum mit Gemeinschaft und Tradition

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Der Geschwaderball 2026: Eine Nacht voller Glanz, Gemeinschaft und gelebter Verbundenheit

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    600 Gäste feierten beim Neuburger Geschwaderball 2026.
    600 Gäste feierten beim Neuburger Geschwaderball 2026. Foto: Vicky Müller-Toùssa

    Schon beim Betreten der festlich inszenierten Wartungshalle war spürbar: Dieser Abend würde weit mehr als ein Ball werden. Rund 600 geladene Gäste aus nah und fern und ob jung oder alt, erlebten eine Ballnacht, die in Erinnerung bleiben dürfte – stilvoll und emotional. Zwischen historischen Exponaten, Lichtinstallationen und Eurofightern als Kulisse verband sich Tradition mit Eleganz und Herzlichkeit zu einem fulminanten Gesamterlebnis.

    600 Gäste feiern stilvoll: Der Neuburger Geschwaderball 2026 in Bildern

    600 Gäste feiern Gemeinschaft und Tradition beim Neuburger Geschwaderball 2026.
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    Insgesamt 600 geladene Gäste feierten und tanzten beim Neuburger Geschwaderball – zum letzten Mal mit Kommodore Jürgen Schönhöfer. Erstmals war auch OB Gerhard Schoder dabei.

    Es war ein Abend des Wiedersehens, des Kennenlernens und des gemeinsamen Feierns – wahrlich ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Geschwaders und zugleich einer der letzten großen Auftritte von Kommodore Jürgen Schönhöfer als Gastgeber. Gemeinsam mit seiner Frau Judith und seinem Team verlieh Schönhöfer dem Ball eine glamouröse und nahbare Atmosphäre. „Ich liebe dieses Geschwader, ich liebe diese Region – und ich gehe äußerst ungern“, bekannte der Kommodore vor seinen Gästen.

    Spendenerlöse für das Kinderheim St. Josef und die Stiftung „Für Neuburger“

    Der festliche Abend stand nicht nur im Zeichen des Feierns, sondern auch des sozialen Engagements. Die Spendenerlöse kommen dem Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen und der Stiftung „Für Neuburger“ zugute. Für musikalische Höhepunkte sorgte zudem die Münchner Band „Smile“, die mit mitreißender Energie die Tanzfläche binnen Sekunden mit Leben zu füllen wusste. Apropos Sekunden – passend dazu Schönhöfers Ansage zur Balleröffnung: „Das ist ein Ball, da muss getanzt werden, und ich muss ihn eröffnen – ihr dürft aber nach 7,4 Sekunden dazu stoßen.“ Lange bitten ließ sich daraufhin niemand. Eine Premiere erlebte auch Neuburgs Oberbürgermeister Gerhard Schoder, der gemeinsam mit seiner Frau Sarah erstmals am Geschwaderball teilnahm. „Geschwader und Neuburg – das ist wie Brot und Butter“, sagte er und zeigte sich beeindruckt von der Geschlossenheit des Abends.

    Mitte August wird Johannes Durand (links) offiziell das Kommando vom aktuellen Kommodore Jürgen Schönhöfer übernehmen.
    Mitte August wird Johannes Durand (links) offiziell das Kommando vom aktuellen Kommodore Jürgen Schönhöfer übernehmen. Foto: Vicky Müller-Toùssa

    Ebenso aufmerksam begleitet wurde bereits Schönhöfers designierter Nachfolger Oberstleutnant Johannes Durand, der Mitte August offiziell das Kommando übernehmen wird. Der 46-jährige, einst selbst von 2015 bis 2017 Staffelkapitän in Neuburg, begegnet seiner künftigen Aufgabe mit großer Demut: „Jürgen Schönhöfer hat hier Außergewöhnliches geschaffen. Heut ist die Ehrung seiner Zeit.“ Durand machte im Gespräch mit unserer Redaktion auch deutlich, welch hohen Stellenwert Neuburg innerhalb der Luftwaffe genießt – und dass diese enge Verbindung zwischen militärischer Präsenz und regionaler Verwurzelung keineswegs selbstverständlich sei, sondern weiterhin täglich neu gestaltet und aktiv gelebt werden müsse.

    Die Enthüllung des vierfachen Jubiläumsfliegers war ein Highlight beim Geschwaderball

    Ein weiteres Highlight des Abends war zudem die feierliche Enthüllung des vierfachen Jubiläumsfliegers, der symbolträchtig gleich mehrere bedeutende Meilensteine vereint: 65 Jahre Geschwader, 70 Jahre Luftwaffe, zehn Jahre NATO-Mitgliedschaft sowie 20 Jahre Eurofighter-Standort Neuburg. Tradition und Moderne verbanden sich hier sichtbar zu einem stolzen Sinnbild gelebter Geschichte. Mit 200 Kilogramm Gambas, 2.000 Pralinen und 60 Offizieranwärtern im Service zeigte sich auch organisatorisch die Dimension des Abends. Der Geschwaderball war damit weit mehr als ein gesellschaftliches Ereignis: Er war Ausdruck von Zusammenhalt, Wertschätzung, Verantwortung und Zukunftsgeist. Oder, um es mit den Worten des Abends zu sagen: was für eine Ballnacht – für ein Geschwader, für eine Region. Es war ein Abend, der noch lange nachwirken dürfte.

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