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Hollenbacher Musiker Andreas Riesinger gewinnt den Steinway-Förderpreis

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Auszeichnung für jungen Pianisten: „Steiler geht es wirklich nicht“

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    Zwei, die sich nicht nur musikalisch verstehen: Andreas Riesinger (links) und Oliver Wasilesku bilden auch vierhändig auf den 88 Elfenbeintasten eine harmonische Einheit.
    Zwei, die sich nicht nur musikalisch verstehen: Andreas Riesinger (links) und Oliver Wasilesku bilden auch vierhändig auf den 88 Elfenbeintasten eine harmonische Einheit. Foto: Reinhard Köchl

    Es gibt unzählige Kinder, die schon früh in den Klavierunterricht gehen müssen, nur weil es ihre Eltern nun mal so wollen. Die meisten von ihnen klappen spätestens in der Pubertät allerdings den Deckel des Instrumentes wieder zu. Und es gibt Andreas Riesinger. Der Sohn eines Lehrerehepaares aus Hollenbach (Gemeinde Ehekirchen) – Vater Michael unterrichtet am Neuburger Descartes-Gymnasium, Mutter Beate an der Franz-von-Lenbach-Realschule in Schrobenhausen – klimperte lange Zeit zuhause ein bisschen auf einem billigen Aldi-Keyboard herum, bis ihn seine Eltern schließlich 2018 im biblischen Anfängeralter von 15 Jahren zum Probeunterricht zu Oliver Wasilesku in die Musikschule Neuburg schickten. Keine sieben Jahre später hat er nun den mit 1000 Euro dotierten, renommierten Steinway-Förderpreis in der Kategorie Jazz in Frankfurt gewonnen – genauso wie sein Lehrer, der mit derselben Auszeichnung 2010 den Grundstein für seine Karriere legte.

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