Das Ingolstädter Landgericht hat am Dienstag einen Busfahrer zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Strafkammer unter Vorsitz von Gerhard Reicherl ist davon überzeugt, dass der 42-Jährige in dem von ihm im Landkreis Pfaffenhofen gefahrenen Linienbus gezielt Jugendliche mit „extrem niedrigem Selbstwertgefühl” angesprochen und ihnen Hilfe angeboten hat. Er sei aber mitnichten der Streetworker und Wohltäter gewesen, als der er sich ausgegeben habe. Vielmehr sei die Kontaktaufnahme „mit sexueller Intention” geschehen, ist sich Reicherl sicher.
Ingolstadt
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