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Ingolstadt: Opfer von Liebesbetrug wird selbst zur Täterin

Ingolstadt

Opfer von Liebesbetrug wird selbst zur Täterin

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    In Ingolstadt stand eine Frau vor Gericht. Die Anklage: gewerbsmäßiger Betrug und Geldwäsche.
    In Ingolstadt stand eine Frau vor Gericht. Die Anklage: gewerbsmäßiger Betrug und Geldwäsche. Foto: Emil Nefzger (Symbolbild)

    Wie ein Häuflein Elend sitzt die 55-Jährige auf der Anklagebank des Amtsgerichts Ingolstadt. Immer wieder reibt sie sich die Hände, die gefaltet vor ihr auf dem Tisch liegen, und schnieft. Der Frau wird vorgeworfen, dass sie für unbekannte Hintermänner Bankkonten eröffnet hat, über die diese ihre Liebesbetrügereien abgewickelt haben. Irgendwann hat sie ihnen sogar ihr eigenes Konto zur Verfügung gestellt, auf das ahnungslose Menschen Geld überwiesen - im Glauben einem geliebten Menschen in einer Notlage zu helfen. Und das alles hat die 55-Jährige gemacht, obwohl sie zuvor selbst zweimal Opfer dieser perfiden Masche geworden war und dabei rund 50.000 Euro verloren hatte.

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