Das Ingolstädter Landgericht hat am Dienstag einen 28-Jährigen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge und vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der junge Mann vor über fünf Jahren mit seinem getunten BMW M4 auf der Autobahn A9 ein Rennen gegen sich selbst gefahren und dabei zwar nicht den Tod eines anderen Verkehrsteilnehmers, wohl aber brenzliche Verkehrssituationen in Kauf genommen hat. Bei Manching ist er mit über 230 Stundenkilometern so in das Heck eines auf seine Spur wechselnden Audi A4 geknallt, dass für dessen 22-jährigen Fahrer jede Hilfe zu spät kam.
Ingolstadt
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