Startseite
Icon Pfeil nach unten
Neuburg
Icon Pfeil nach unten

JUBILÄUM: Seit 15 Jahren ist Alexandra Hartmann „Die Hoorschneiderin“

JUBILÄUM

Seit 15 Jahren ist Alexandra Hartmann „Die Hoorschneiderin“

Wohlfühlatmosphäre herrscht im Salon von Alexandra Hartmann, die nicht nur ein Händchen für Haare und Frisuren, sondern auch Dekoration hat.
Wohlfühlatmosphäre herrscht im Salon von Alexandra Hartmann, die nicht nur ein Händchen für Haare und Frisuren, sondern auch Dekoration hat. Foto: Andrea Hammerl

Sie liebt es, kreativ mit ihren Händen zu arbeiten und dabei einen anderen Menschen glücklich zu machen. Das ist das Credo der Friseurmeisterin Alexandra Hartmann, besser bekannt als „Die Hoorschneiderin“.

Seit 15 Jahren existiert nun ihr gleichnamiger Friseursalon, den sie am 14. Mai 2011 in Neuburg eröffnete und seit fünf Jahren in nach eigenen Vorstellungen erbauten Gebäude im Gewerbegebiet „Am Kreuzweg Nord“ in Karlshuld fortführt. Zum Jubiläum schaut sie zurück und verspricht allen Kunden, die im Jubiläumsmonat zu ihr kommen, ein kleines Geschenk. Auch sie sollen sich mitfreuen. Gegenseitiges Vertrauen und eine persönliche Beziehung zu ihrer überwiegend langjährigen Stammkundschaft ist der 57-jährigen Karlshulderin sehr wichtig, miteinander lachen und weinen, das gehört für sie zum Beruf dazu. „Was hier geredet wird, bleibt hier“, versichert sie und erzählt von Freundschaften, die über die Jahre entstanden sind. Nicht nur zwischen ihr und den Kunden, sondern auch untereinander. „Manchmal biete ich an, wenn sich zwei so nett unterhalten, dass ich ihre nächsten Termine wieder parallel lege“, erzählt sie lachend.

Kubisch und modern von außen und innen stets liebevoll dekoriert, so präsentiert sich der Salon der Hoorschneiderin.
Kubisch und modern von außen und innen stets liebevoll dekoriert, so präsentiert sich der Salon der Hoorschneiderin. Foto: Andrea Hammerl

Alexandra Hartmann führt ihren Salon allein, ohne Mitarbeiter. Was nicht immer einfach ist, aber von ihr selbst und den Kunden sehr geschätzt wird. Nicht nur, wenn sie friseurtechnisch als „kleiner Retter in der Not“ fungiert. „Alles, was ich gebe, kommt zurück“, ist sie sich sicher, „und wenn ich frage, „wie geht es dir?“, dann meine ich das auch so, diese Frage kommt von Herzen“, betont sie.

Ob Groß oder Klein, Männer, Frauen oder Kinder – bei der Hoorschneiderin sind alle gut aufgehoben.
Ob Groß oder Klein, Männer, Frauen oder Kinder – bei der Hoorschneiderin sind alle gut aufgehoben. Foto: Andrea Hammerl

Dass sie kreativ mit den Händen arbeiten wollte, war ihr schon als Kind klar. Der erste Berufswunsch lautete noch Floristin. Dann aber kam sie über eine Freundin zum Praktikum in Schorschis Friseurladen in Neuburg-Schwalbanger. Schicksal? Georg Untersehr junior wurde zum Lehrmeister für die junge Frau, die sich zuvor „nicht mal vorstellen konnte, wie eine Frisur entsteht“. Mit 18 war sie fertige Friseurin und arbeitete zunächst als Angestellte. „Der Traum von der Selbständigkeit hat sich erst entwickelt“, erzählt sie. Die Meisterschule besuchte sie von Mai bis November 2010 zunächst „eigentlich nur für mich selbst“, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben und sich weiterzuentwickeln.

Rückblickend hat der Schritt in die Selbständigkeit sogar alle Erwartungen übertroffen – auch dank tatkräftiger Unterstützung ihrer Familie, vor allem ihres Mannes Torsten Hartmann und der beiden Töchter Nadine und Janine.

Nicht zuletzt auch dank ihrer treuen Kunden, von denen viele von Anfang an dabei waren und ihr treu blieben, sowie den am Neubau beteiligten Firmen, die sie jederzeit wieder engagieren würde.

Alexandra Hartmann genießt als Soloselbständige nicht nur die größere Nähe zu den Menschen, denen sie mit einer individuell passenden Frisur Freude schenkt, sondern auch die Freiheit, die Produkte, mit denen sie arbeitet, nach eigenen Kriterien auszuwählen. Das sind neben der Funktionalität auch Gesundheitsaspekte wie Hautschutz – im eigenen wie Kundeninteresse. So verzichtet sie auf Parfümstoffe und Ammoniak. Weshalb sie sich bei Farben und Tönungen für die Firma Kemon entschieden hat, die in Europa produziert und alle gesetzlichen Auflagen von Haus aus erfüllt. Ihr Hauptlieferant für Shampoos, Pflege- und Stylingprodukte ist Paul Mitchell.

Welche Arbeiten ihr am meisten liegen? Für die Antwort muss die Hoorschneiderin – den Namen hat ihr übrigens ein kleines Mädchen gegeben – nicht lange überlegen. „Ich mag alles, meine Hände machen die Arbeit von alleine“, sagt sie und ihr Strahlen bestätigt: Alexandra Hartmann lebt und liebt ihren Beruf. „Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als Friseurin zu sein“.

Zum 15-jährigen Jubiläum bedankt sich Alexandra Hartmann herzlich bei allen Kunden, Freunden, Bekannten und ihrer gesamten Familie, die sie in ihrem Leben und auf ihrem beruflichen Weg begleitet und unterstützt haben. Sie alle haben dazu beigetragen, dass aus einem beruflichen Traum eine Erfolgsgeschichte geworden ist. Text: hama

Diskutieren Sie mit
XXX 0 Kommentare
hier kommen komentare rein
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden