Noch vor vier, fünf Jahren standen bei Nadine Praun Themen wie Clubkultur oder Nachtleben auf der Agenda, sowohl privat als auch politisch. „Das habe ich immer noch im Kopf. Aber als Mutter bekomme ich nun selbst Erfahrung in familienpolitischen Fragen.“ Ob das Elterngeld im Vergleich zum vorherigen Gehalt ausreicht, wie man in einer modernen Partnerschaft die Erziehung aufteilt oder wie man nach der Elternzeit wieder in den Job zurückkehrt und gleichzeitig die Kinderbetreuung sicherstellt. Diese und andere Fragen will die junge Mutter mit in die Politik nehmen. Für den Wahlkreis 215 möchte sie nun als Direktkandidatin der SPD in den Bundestag einziehen.
Neuburg-Schrobenhausen/Ingolstadt
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