Die Situation sei „historisch einmalig“, sagte Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern auf einem kurzfristig einberufenen Pressegespräch am Donnerstagmittag, das passenderweise auch im Historischen Sitzungssaal stattfand. Die Nachrichten, die er zu verkünden hatte, waren allerdings keine guten. Die Stadt Ingolstadt wird 2026 erstmals keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorlegen können, teilte der OB mit ernster Miene mit. Ingolstadt steht damit zwar nicht alleine da. Einige andere Großstädte in Bayern wie Erlangen hätten diese Erfahrung schon gemacht, so Kern, doch in Ingolstadt habe es so etwas noch nie gegeben. Dies bedeutet nun weitere Sparmaßnahmen und eine nur noch eingeschränkte Möglichkeit der Kreditaufnahme.
Ingolstadt
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