Ab Mitte Mai lockt die Reihe „Kleine Konzerte in der Schlosskapelle“ der VHS Neuburg wieder Musikbegeisterte in die Neuburger Altstadt. Im malerisch-schönen Ambiente des ältesten protestantischen Kirchenraums in Deutschland stehen bis September neun Konzerte auf dem Programm, die eine umfangreiche musikalische Bandbreite abdecken – darunter Barock, Klassik und irische Volksmusik. Sämtliche Konzerte finden von 19 Uhr bis 19.45 Uhr statt, der Eintritt ist jeweils frei.
17. Mai: Julia Israelian & Friends
Den Beginn macht Julia Israelian, die seit vielen Jahren Gesang unterrichtet und im Jahr 2021 für ihr Engagement mit dem Kulturpreis der Stadt Neuburg geehrt wurde. Gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden aus ihrer Gesangsklasse der Neuburger Volkshochschule zeigt sie, was ihre Schützlinge bei ihr gelernt haben. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein bunt-gemischtes Programm.
31. Mai: Mallet-Connection
Mallet-Connection ist ein Duo, das sich durch die ungewöhnliche und reizvolle Kombination von Marimbaphon und Saxophon auszeichnet. Das Duo interpretiert sowohl Original-Literatur, die speziell für diese Besetzung geschrieben wurde, als auch eigene Bearbeitungen von Werken aus verschiedenen Epochen. Durch die Kombination des warmen, resonanten Klangs des Marimbaphons und des flexiblen, expressiven Saxophons entsteht ein einzigartiger Gesamtklang.
7. Juni: Troubadix
Die Neuburger Irishfolkband Troubadix spielt seit ihrer Gründung vor zehn Jahren vorwiegend irische Musik. Für das Konzert in der Schlosskapelle haben sie ein besonderes Programm entworfen und nehmen das Publikum mit auf eine „keltische Klangreise“, indem sie Lieder und Balladen aus dem Raum Irland, Schottland, England und der Bretagne vortragen und zum Träumen einladen. Ausnahmsweise gibt es von den Stimmungsmachern also keine Pubmusik.
14. Juni: Capella Nova
Die „Capella Nova Ingolstadt“ ist ein junges Vokalensemble mit Sängerinnen und Sängern aus der Region Ingolstadt, die sich vornehmlich dem Ideal des A-Capella-Musizierens widmen. Deshalb liegt der Literaturschwerpunkt in der klassischen Vokalpolyphonie der Zeit zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert, ohne jedoch Vokalmusik anderer Stile und Genres zu vernachlässigen.
26. Juli: Aura Dulcis
Das Repertoire des achtköpfigen Ensembles besteht aus Tänzen, Instrumentalstücken und geistlicher Musik aus der Renaissance und dem Frühbarock. In den vergangenen Jahren haben Aura Dulcis vorzugsweise in Kirchen in Ingolstadt, Wolnzach und auch schon in der Neuburger Schlosskapelle musiziert. Aber auch als Straßenmusikanten auf Festen wie dem Neuburger Schlossfest oder dem Mittelalterfest in Riedenburg sind Aura Dulcis unterwegs.
2. August: La Giatarrata
Drei Gitarren und ein Kontrabass mit viel Freude beim Spielen – so beschreiben sich La Giatarrate selbst. In der Schloßkapelle zeigen die vier Musikerinnen und Musiker ihr volles Repertoire, bestehend aus einer Mischung aus Blues, Flamenco, Bossa, Weltmusik und klassischer Musik.
9. August: Ensemble Grünthal
Das Ensemble Grünthal hat sich der Klezmer Musik verschrieben und präsentiert abwechslungsreiche Instrumentalstücke und Lieder in jiddischer Sprache, die großenteils aus der Tradition kommen, aber auch mal der eigenen Feder entspringen. Klezmer Musik steht fast ausnahmslos in Moll und weist eine unkomplizierte Harmonik und eingängige Melodien auf. Eingestreute Anekdoten aus dem jüdischen Leben lockern die Konzerte auf.
16. August: Chor Just for Fun
Der Pop- und Jazz-Chor Just For Fun aus Augsburg besteht seit über 25 Jahren und belegte im Jahr 2005 beim Bayerischen Chorwettbewerb in der Kategorie „Pop und Jazz“ den dritten Platz. Die Sängerinnen und Sänger präsentieren in der Schlosskapelle ihr abwechslungsreiches Repertoire, mit und ohne Begleitung. Unter der Leitung von Martin Schuster steht beispielsweise Adeles „Rolling in the Deep“ auf dem Programm.
30. August: The Handpan Kora Spirit Ensemble
Bei diesem Ensemble hat jedes Instrument seine ganz eigene Geschichte zu erzählen: die westafrikanische Kora mit ihrer dunkel perlenden Stimme, das Cello mit seinem warmen, melancholischen Klang, der berührende, ätherische Gesang, die sehnsüchtigen Klänge der Geige und die Handpan mit ihrem sanften Rhythmus. Die Musikerinnen und Musiker verschmelzen diese Geschichten zu einem harmonischen Gesamtarrangement.
6. September: Platerspil
Die sechsköpfige Truppe von Platerspil interpretiert überwiegend deutsche, aber auch internationale Instrumentalstücke, Tänze, Balladen und Lieder aus dem Mittelalter, der Renaissancezeit, aber auch aus der Folkmusik von heute. Doch auch Eigenkompositionen finden sich in ihrem Programm, das die Musikerinnen und Musiker teilweise auf selbst gebauten historischen Instrumenten spielen.
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