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Klinikum Ingolstadt beteiligt sich an Protestaktion

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Klinikum beteiligt sich an Protestaktion

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    Am Ingolstädter Klinikum findet eine Protestaktion statt.
    Am Ingolstädter Klinikum findet eine Protestaktion statt. Foto: dpa, Armin Weigel (Symbolbild)

    Das Klinikum Ingolstadt beteiligt sich am süddeutschen Protesttag der Krankenhäuser, zu dem die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) aufruft. Hintergrund sind die derzeit diskutierten Reform- und Sparmaßnahmen der Bundesregierung im Gesundheitswesen, die nach Einschätzung der Kliniken erhebliche negative Auswirkungen auf die Finanzierung der stationären Versorgung haben. Dies treffe auf ein Gesundheitssystem, das bereits heute von einer strukturellen Unterversorgung und erheblichen finanziellen Belastungen geprägt ist, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums.

    Im Rahmen der Aktion wird das Klinikum Ingolstadt am Freitag, 12. Juni, – wie viele andere Krankenhäuser – seinen Haupteingang als Zeichen des Protests symbolisch verriegeln. Der Zugang für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher ist jederzeit sichergestellt, ebenso die medizinische Versorgung, wird in der Mitteilung betont.

    Protestaktion am Klinikum Ingolstadt warnt vor Folgen der Sparmaßnahmen

    Ziel der bundesweiten Aktion ist es, auf die strukturellen Herausforderungen der Krankenhausfinanzierung hinzuweisen und Nachbesserungen an den geplanten Maßnahmen einzufordern. Insbesondere wird kritisiert, dass steigende Kosten – etwa für Personal, Energie und Sachmittel – bereits jetzt nicht ausreichend refinanziert werden und die wirtschaftliche Stabilität vieler Kliniken zunehmend unter Druck gerät.

    „Die aktuelle Entwicklung gefährdet die Planungssicherheit und adäquate Finanzierung der Krankenhäuser und damit auch die langfristige Sicherstellung einer wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung“, erklärt Jochen Bocklet, Geschäftsführer am Klinikum Ingolstadt. „Die Konsequenzen der Reform- und Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen betreffen uns alle. Deshalb unterstützen wir die Forderung nach einer auskömmlichen und fairen Finanzierung.“ Kliniken und Verbände warnen bereits seit Monaten vor den möglichen Folgen der Reform- und Sparmaßnahmen. (AZ)

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