Als Markus Poppler im März 2024 die Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses Schrobenhausen übernahm, war die Stimmung alles andere als optimistisch. Politisch stritt man sich um die Frage, wer mit der Klinik kooperieren kann und will und wie schnell ein solcher Zusammenschluss fixiert werden muss. Ohne Partner, war damals so mancher Kommunalpolitiker überzeugt, sei das Haus in naher Zukunft dem finanziellen Tode geweiht. Und als Poppler in seinen ersten Monaten die Geschäftsbücher prüfte und daraufhin feststellte, dass es im Finanzierungsplan eine Lücke von zwei Millionen Euro gibt, stand für einige Kreisräte fest: Wenn sich jetzt nicht sofort etwas tut, macht das Krankenhaus dicht.
Schrobenhausen
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