Gedämpftes Stimmengewirr liegt in der Luft, Kinder rutschen unruhig auf den Bänken hin und her, aufgeregte Blicke wandern zur improvisierten Bühne vor dem Altar. Ein Stern leuchtet über der Krippe, einfache Kostüme warten auf ihren Einsatz. Was wie ein vertrautes Bild aus vergangenen Zeiten wirkt, gehört für viele Familien bis heute fest zum Heiligabend: das Krippenspiel als Teil des traditionellen Familiengottesdienstes. Alljährlich bieten evangelische wie auch katholische Kirchen in und um Neuburg solche Gottesdienste an. Sie ermöglichen insbesondere Familien mit Kindern einen gemeinsamen Einstieg in das Weihnachtsfest, bevor zu Hause die Bescherung beginnt. Dabei stellt sich durchaus die Frage, wie zeitgemäß Krippenspiele heute eigentlich noch sind. Eine Nachfrage bei Pfarrerin Sarah Sebald und Eveline Härtel von der evangelisch-lutherischen Christuskirche.
Neuburg
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