Wichtige Weichen für die Zukunft sowie die weitere Leader-Arbeit hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Altbayerisches Donaumoos bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung gestellt. Im Mittelpunkt der Versammlung stand vor allem die Wahl eines neuen Vorstands – der aus einigen neuen Gesichtern besteht.
Mit Landrat Thomas Mack an der Spitze stellt sich die LAG organisatorisch neu auf. Mack folgt auf Peter von der Grün, der den Verein in den vergangenen Jahren als Vorsitzender geführt hatte. Weiterhin gehören dem Vorstandsteam Oberhausens Bürgermeister Fridolin Gößl, seine Rohrenfelser Kollegin Manuela Heckl und Arno Schäfer an. Neu mit dabei sind der Ehekirchener Rathauschef Christian Eitelhuber, Burgheims Bürgermeister Alexander Brot, Rennertshofens Gemeindeoberhaupt Ulrike Polleichtner, der Königsmooser Bürgermeister Marco Meir und sein Gachenbacher Kollege Roland Bux.
Leader-Projekte stärken das Altbayerische Donaumoos
Er freue sich auf die neuen Aufgaben, sagte Mack. Die LAG sei ein wichtiges Instrument, um gute Ideen aus der Region in wirkungsvolle Projekte zu überführen. Der neue Vorstand möchte die Erfolgsgeschichte von Leader fortführen und vorhandene EU-Mittel bestmöglich für das Altbayerische Donaumoos nutzen. Wie Leader in der Region Wirkung entfaltet, zeigte sich auch am Veranstaltungsort selbst.
Der Kulturtreff Rennertshofen ist ein Leader-Projekt und steht beispielhaft dafür, wie mit ehrenamtlichem Engagement ein Ort für Begegnung, Kultur und Teilhabe entstehen kann. Insgesamt brachte die LAG in der laufenden Förderperiode bislang 14 solcher Projekte auf den Weg und bindet damit bereits einen Teil der EU-Mittel in der Region. Gleichzeitig stehen noch rund 890.000 Euro für weitere Ideen zur Verfügung. Dieses Budget soll möglichst noch heuer gezielt an Vorhaben gebunden werden.
LAG Altbayerisches Donaumoos geht mit neuem Vorstand in die Zukunft
Damit befindet sich die laufende Förderperiode nun in einer entscheidenden Phase. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mit Projektideen auf die LAG zuzukommen“, betonte LAG-Geschäftsführer Klaus Rössler. „Wir unterstützen von der ersten Idee bis zur Antragstellung.“ Entscheidend sei, dass die Projekte einen nachvollziehbaren Mehrwert für die Regionalentwicklung haben und zu den Zielen der lokalen Entwicklungsstrategie passen.
Gefragt sind insbesondere Vorhaben, die die Lebensqualität im Altbayerischen Donaumoos stärken, Begegnung und Teilhabe ermöglichen, Kultur und Heimat sichtbar machen oder Beiträge zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und sozialem Zusammenhalt leisten. Leader richtet sich dabei nicht nur an Kommunen. Auch Vereine, Initiativen, Unternehmen und Privatpersonen können Impulse setzen. (AZ)
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