Eine Leiche, die acht Messerstiche unterschiedlicher Tiefe und Stichrichtungen aufweist, Spuren über Spuren, scheinbar wasserdichte Alibis und Verdächtige, die Agatha Christies Meisterdetektiv Hercule Poirot „langsam ausgehen“. Der „Mord im Orientexpress“ ist dessen – bei aller selbsterklärten Bescheidenheit – großartigster Fall oder zumindest der schwierigste. Wie Poirot ihn löst, zeigt das Neuburger Volkstheater in einer grandiosen, stringenten und szenisch dichten Inszenierung mit aufwendigem, rundum gelungenem Bühnenbild sowie modernen technischen Finessen.
Neuburg
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