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Neuburg : Ausgebüxtes Schaf bleibt im Matsch stecken: Rettungseinsatz der Feuerwehr

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Ausgebüxtes Schaf bleibt im Matsch stecken: Rettungseinsatz der Feuerwehr

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    Die Feuerwehr Neuburg hat ein Schaf gerettet, das im Langenmühlbachfeststeckte. -
    Die Feuerwehr Neuburg hat ein Schaf gerettet, das im Langenmühlbachfeststeckte. - Foto: Mayr

    Die Neuburger Feuerwehr hat am Donnerstagmittag ein ausgebüxtes Schaf aus einer misslichen Lage befreit. Das Tier hatte sich offensichtlich von seiner Herde getrennt und war alleine unterwegs. Auf Höhe des Schleifmühlweges gelangte das ausgewachsene Schaf in den matschigen Uferbereich des Längenmühlbachs - und konnte sich selbst nicht mehr befreien.

    Das Schaf steckt mit allen vier Läufen fest im feuchten Erdreich. Wäre es einer aufmerksamen Neuburgerin nicht aufgefallen, hätte das dem Tier zum Verhängnis werden können. Über Mitarbeiter der in der Nähe gelegenen Baufirma Hans Mayr wurde die Feuerwehr verständigt. Die brachte das völlig entkräftete Tier in Sicherheit und wärmte es mit einer Rettungsdecke.

    Ausgebüxtes Schaf bleibt im Matsch stecken: Neuburger Feuerwehr rettet das Tier

    Das offensichtlich ausgebüxte Schaf war bereits unterkühlt, so der städtische Kommandant Markus Rieß. „Vermutlich hätte es die nächste kalte Nacht nicht überlebt“, so seine Einschätzung. Er zog das ausgewachsene Tier gemeinsam mit zwei Kollegen aus dem Matsch und trug es mit seinen Helfern auf sicheres Gelände - kein leichtes Unterfangen angesichts des Gewichts. Das Schaf jedoch wehrte sich nicht gegen die menschlichen Retter.

    Wieder auf dem Trockenen wurde das Schaf mit einer Rettungsdecke vor weiterer Unterkühlung geschützt.
    Wieder auf dem Trockenen wurde das Schaf mit einer Rettungsdecke vor weiterer Unterkühlung geschützt. Foto: Feuerwehr Neuburg

    Über die Ohrmarke des Tieres konnte der vermutete Halter in Neuburg bestätigt werden. Dieser hatte den Verlust seines Tieres noch gar nicht bemerkt, zumal der Zaun um seine Herde nicht beschädigt ist. Auf dem Pick-Up der Zimmerei Stemmer, deren Handwerker zufällig in der Nähe waren, konnte das Schaf wohlbehalten und direkt zu seinem Besitzer gebracht werden. „Es ist zurück in seiner Herde und erholt sich“, so Markus Rieß. Auch für ihn war die tierische Rettungsaktion kein alltäglicher Einsatz.

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