Karl Drais (Karl Freiherr von Drais) hat 1817 das Urfahrrad, die sogenannte Laufmaschine (auch Draisine genannt) erfunden. Daran will die sogenannte Carl-Tour erinnern, die seit 2025 stattfindet und auch an den Pfalz-Neuburger Kurfürsten Carl Theodor erinnert. Denn ohne die Anregung aus Carl Theodors Fuhrpark im Schloss Schwetzingen wäre Karl Drais vielleicht nicht auf seine bahnbrechende Idee gekommen.
Die Radtour beginnt am Samstag, 14. Juni, um 9.30 Uhr am Karlsplatz und endet an der Feldkegelbahn auf Gut Rohrenfeld gegen 14 Uhr. Dort gibt es ein kulturelles Programm und wer möchte, hat eine Picknick-Möglichkeit bis in den Abend hinein. Neuburger Stadtführer und weitere Mitwirkende erläutern auf der Strecke Wissenswertes zu Carl Theodor und Karl Drais.
Die Stecke verläuft sieben Kilometer entlang der Grünauer-Straße und ist mühelos zu fahren. Die Teilnahme an der Privatveranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung (verkehrssicheres Fahrrad) und ist kostenfrei. Spenden sind willkommen. Teilnahme mit dem Auto zu den Konzerten in Grünau und Rohrenfeld ist ebenfalls möglich. Bitte beachten, dass die Zeitangaben auf der Anmeldeseite nur annähernd sind.
Das Bläseroktett „Kleine Harmonie“ unter der Leitung von Franz Zäch spielt Harmoniemusik aus der Zeit von 1770 bis 1830 auf Originalinstrumenten – ein besonderes Hörerlebnis. Tanzvorführungen der Barock-Gruppe des Historischen Vereins Höchstätt versetzen die Teilnehmer in das 18. Jahrhundert, und die historische Kegelbahn wird von den Neuburger Keglerfreunden vorgestellt. (AZ)
Anmeldung und Programm unter eveeno.com/carl-tour-26
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