Eigentlich ist es ja ein Trio. Warum die Hinzunahme zweier solch famoser Bläser wie des Trompeters Jakob Bänsch und des Tenorsaxofonisten Alexander „Sandi“ Kuhn nicht automatisch gleich die Umbenennung in ein Quartett nach sich zieht, das kann allein Gee Hye Lee beantworten. Vielleicht liegt es auch daran, dass die gebürtige Koreanerin, die seit 2009 in Stuttgart lebt und sich von dort aus eine kleine, aber feine Karriere aufgebaut hat, ihr ganzes musikalisches Denken und Handeln vom liebgewonnenen musikalischen Dreieck aus ansteuert. Seit vielen Jahren schon agiert sie mit dem Bassisten Joel Lochner und der unglaublichen Schlagzeugerin Mareike Wiering an der Seite – zwei Sicherungsanker, mit denen dieser hinreißend offenen und erzählerisch hochbegabten Pianistin schlicht nichts passieren kann.
Neuburg
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