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Neuburg : „Oh du fröhliche“ im Neuburger Stadtrat

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„Oh du fröhliche“ im Neuburger Stadtrat

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    Der Chor des Neuburger Stadtrats gab beim Weihnachtsessen ein paar Weihnachtslieder zum Besten. Mit Kerstin Schulz (links) und Diana Straßburg (dritte von rechts)  hatten sich die Räte Unterstützung geholt: OB Gmehling, Wolfgang Schlegl, Doris Stöckl, Otto Heckl, Gabriele Kaps, Franziska Hildebrandt und Sissy Schafferhans.
    Der Chor des Neuburger Stadtrats gab beim Weihnachtsessen ein paar Weihnachtslieder zum Besten. Mit Kerstin Schulz (links) und Diana Straßburg (dritte von rechts) hatten sich die Räte Unterstützung geholt: OB Gmehling, Wolfgang Schlegl, Doris Stöckl, Otto Heckl, Gabriele Kaps, Franziska Hildebrandt und Sissy Schafferhans. Foto: Winfried Rein

    Der Oberbürgermeister mit Nikolaus-Zipfelmütze, die Kulturreferentin mit Glitzer-Tanne auf dem Haar und Kerstin Schulz als rockige Oberstimme - dieser Anblick und diese klangliche Zusammenkunft hat Seltenheitswert. Doch beim traditionellen Weihnachtsessen des Neuburger Stadtrates zum Jahresausklang ist vieles möglich, was während der sachlichen Gremiumsarbeit im Jahr undenkbar scheint: Es wird lauthals gesungen, die Hüften kommen in Bewegung und ohne Rücksicht auf die Zuhörerschaft so manche unverlangte Zugabe gegeben. Der Beifall war dem im Vergleich zum vergangenen Jahr doch deutlich erstarkten Chor des Stadtrates sicher.

    Im Arco-Schlösschen hatte der OB dieses Jahr die ganze „Stadtfamilie“, wie er es nannte. Stadträte, Stadtwerke, Stadtkapelle, Stadtverwaltung, Sparkasse, Gemeinnützige Wohnungsbaugestellsschaft (Gewo), die Bundeswehr und das Stadtmarketing - das alles zählt Bernhard Gmehling zur Familie, die die Stadt am Laufen hält. Und so fand er vor allem Worte des Dankes, für die im Tagesgeschäft oftmals zu wenig Zeit ist. Seine Politikkollegen nannte er „den zentrale n Anker der Stadt-Familie.“

    Über 300 Mitarbeiter der Stadt Neuburg agieren als Dienstleister für die Bürger

    Die über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung würden beste Arbeit als Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger leisten. Von der Leerung der Mülltonnen bis zur Trauung im Standesamt - die Spannbreite sei facettenreich.

    Die Stadtwerke würden für den Herzschlag der Stadt sorgen. Wenn es mal Probleme gäbe, wie bei einem Stromausfall oder Keimen im Trinkwasser, müsste der kommunale Betrieb viel Kritik einstecken. „Dabei vergisst man aber ganz schnell, was hier rund um die Uhr und an 365 Tagen alles wie am Schnürchen läuft – nämlich 99,9 Prozent der Arbeit, die hier von über 100 engagierten Menschen geleistet wird“, so Gmehling.

    Die „Ideenschmiede“ Stadtmarketing steigere „die starke Attraktivität, das Image und den Bekanntheitsgrad unserer Stadt“, so der Rathauschef. Die Sparkasse sei der „Stabilitätsanker“ in für die lokale Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger. Ebenso lobte der Rathauschef das stetige und musikalisch fundierte Engagement der Stadtkapelle über den ganzen Jahresverlauf, die Arbeit der Gewo und den Dienst der Bundeswehr vor Ort.

    Angesichts der Lage in der Welt, so Gmehling, sollten man doch mit Dankbarkeit auf das eigene Leben in Sicherheit, Frieden und einer schönen Stadt wie Neuburg blicken. „Natürlich kennen die Menschen auch hier Probleme und Sorgen. Aber wir leben in Frieden und Freiheit, das Grundeinkommen ist gesichert und wenn man in Not gerät, steht die Solidargemeinschaft für einen ein“, so der OB. „Ich bin fest davon überzeugt, dass der Advent, das Weihnachtsfest und die Feiertage eine gute Gelegenheit bieten, innezuhalten und sich klarzumachen, was wirklich wichtig ist.“

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