Es ist mittlerweile vier Monate her, seit die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in den Landkreis gekommen sind. Wer konnte, floh aus seiner Heimat zu Bekannten, Verwandten oder Freunden. Wer keine private Anlaufstelle hatte, begab sich auf eine Reise ins Ungewisse – und landete unter anderem im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Am 11. März endete für 100 Frauen, Männer und Kinder die Flucht in Schrobenhausen. Es waren die ersten Flüchtlinge dieses Krieges, die dem Landkreis zugewiesen wurden. Ein Bus hatte sie vom Ankunftszentrum in München zunächst nach Neuburg und anschließend in die Dreifachturnhalle gebracht, die als Notunterkunft für die ersten Tage diente. Seitdem sind viele weitere Hundert Menschen dazugekommen.
Neuburg-Schrobenhausen