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Pfingstvolksfest 2026 in Ingolstadt: Polizei zieht positive Bilanz

Ingolstadt

Pfingstvolksfest 2026 in Ingolstadt: Polizei zieht positive Bilanz

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    Für das Pfingstvolksfest 2026 zieht die Polizei ein überwiegend positives Fazit.
    Für das Pfingstvolksfest 2026 zieht die Polizei ein überwiegend positives Fazit. Foto: Kajetan Kastl (Archivbild)

    Insgesamt ist das Ingolstädter Pfingstvolksfest 2026 überwiegend friedlich verlaufen. Dieses Fazit zieht die Ingolstädter Polizei in einer Mitteilung. Demnach kam es lediglich an den Wochenenden zu nennenswerten körperlichen Auseinandersetzungen, darüber hinaus seien es vergleichsweise ruhige Arbeitstage für die Beamtinnen und Beamten gewesen.

    Alkoholisierter Jugendlicher greift Polizeibeamte an

    Am ersten Festtag musste sich das BRK um einen 17-jährigen Jugendlichen kümmern, dessen Verhalten zwischen kaum ansprechbar und hochaggressiv schwankte. Gegenüber der zur Unterstützung hinzugerufenen Polizei zeigte sich der junge Mann dann extrem aggressiv, indem er nach den Beamten trat und sie beleidigte. Letztlich wurde der mit knapp einem Promille deutlich alkoholisierte Festbesucher zur Dienststelle verbracht, wo er nach der Anzeigenaufnahme, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, seiner Mutter übergeben wurde.

    Am Samstagabend kam es zu einer Körperverletzung mit mehreren Beteiligten, die sich offenbar aus einer verbalen Streitigkeit heraus entwickelt hatte. Neben Schlägen ins Gesicht schubsten sich die Beteiligten gegenseitig, einer stürzte dabei auch zu Boden. Mehrere Personen wurden verletzt. Einer der Beschuldigten konnte zwar zunächst flüchten, jedoch aufgrund der vorhandenen Videoüberwachungsaufzeichnung später in der Stadt wiedererkannt und identifiziert werden. Ein weiterer Beschuldigter wurde in Gewahrsam genommen. Alle Beteiligten waren mehr oder weniger stark alkoholisiert. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Zu Festnahmen oder Platzverweisen kam es 2026 auf dem Pfingstvolksfest nur selten

    Am zweiten Festfreitag kam es am frühen Abend zu einer weiteren Körperverletzung zwischen zwei Jugendlichen, die allerdings ihren Ursprung in einer vorangegangenen Auseinandersetzung einige Tage zuvor hatte. Ansonsten registrierte die Polizei nur mehrere verbale Streitigkeiten ohne strafrechtliche Konsequenzen. Zu Ingewahrsamnahmen und Platzverweisen kam es dieses Jahr nur in sehr wenigen Fällen. (AZ)

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