Eigentlich wollte er nicht mehr. Noch im Februar war Werner Widuckel selbst davon überzeugt, dass er mit 66 Jahren nicht mehr derjenige sein kann, der für die Zukunft im Landkreis steht. „Eines ist klar: Ich werd‘s nicht machen“, sagte er damals auf die Frage, ob die SPD einen Landratskandidaten in Aussicht habe. Das Problem war nur: Andere aus den Reihen der SPD dachten genauso. Und so gab es bereits Überlegungen, womöglich einen Kandidaten einer anderen Partei zu unterstützen - bis es für Widuckel bei der Klausurtagung Mitte März zu einem Meinungswechsel kam. Der Fraktions- und Kreisvorstand war sich einig: Wenn es einen Landratskandidaten geben soll, dann nur er. „Das hat mich positiv überrascht und ich war gerührt von so viel Zuspruch“, erzählte er am Mittwoch bei der Nominierungsversammlung in Karlskron. Und genau aus diesem Grund stünde er jetzt da und stelle sich der Wahl: „Ich empfinde das als Auszeichnung und Ehre und werde mit vollem Enthusiasmus an die Sache rangehen.“
Neuburg-Schrobenhausen
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