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100 Jahre Rasensport: VfR Neuburg feiert großes Jubiläum Anfang Juli.

VfR Neuburg

100 Jahre Rasensport: VfR Neuburg feiert großes Jubiläum Anfang Juli

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    Die erste Mannschaft des VfR Neuburg im Gründungsjahr 1926.
    Die erste Mannschaft des VfR Neuburg im Gründungsjahr 1926. Foto: Archiv VfR Neuburg

    Es dürfte nicht viele Fußballvereine in der Region geben, die vor dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurden. Der FC Rennertshofen etwa wurde 1946 gegründet, den FC Ehekirchen gibt es seit 1961 und die SpVgg Joshofen-Bergheim feiert dieses Jahr 60-jähriges Bestehen. Da sticht der VfR Neuburg heraus. Drei Jahre, nachdem im TSV Neuburg eine Fußballabteilung gegründet wurde, ging aus dieser am 11. Mai 1926 der Verein für Rasensport hervor – der erste Vorsitzende hieß damals Klemens Schreiner.

    Höhepunkt in der Vereinsgeschichte: Fünf Jahre Bayernliga

    Die „Lila-Weißen“ blicken auf eine bewegte Geschichte zurück: 1948 wurde der Verein Oberbayerischer Meister, 1963 wurde vor 5000 Zuschauern das Brandl-Stadion eingeweiht, in dem auch heute noch gespielt wird. Mit Stolz erinnert man sich an die glorreichen 1970er Jahre, als der VfR zunächst unter Ernst Apfelbeck 1971 in die Landesliga und vier Jahre später unter Kurt Beck sogar in die Bayernliga aufstieg, wo man sich bis 1980 halten konnte. Einige der damals Aufgestiegenen, darunter Josef Dünstl und Walter und Roland Egen, haben sich im vergangenen Jahr zum „Klassentreffen“ im Sporthotel Dünstl getroffen. An diese Zeiten konnte der VfR nicht wieder anschließen, stattdessen spielte man in Bezirks-, Bezirksober- und Landesliga. Sportliche Tiefpunkte waren die mehrmaligen Abstiege in die Kreisliga, mit der man jedoch seit 2016 nichts mehr zu tun hat. Zwei Jahre später stiegen die Lila-Weißen gar erneut in die Landesliga auf, mussten sich jedoch nach zwei überragenden Spielzeiten 2022 daraus wieder verabschieden.

    Die Meistermannschaft von 1975: (Vorne von links) Peter Kryzanowski, Karl Grundstein, Hans-Jürgen Hilker, Eduard Binner, Walter Nestmeier und Simon Rein sowie (hinten von links) Trainer Kurt Beck, Günter Gräbner, Roland Egen, Dörfler, Josef Dünstl, Walter Egen, Herbert Kröll, Rudolf Kiefer und Betreuer Arnold Müller.
    Die Meistermannschaft von 1975: (Vorne von links) Peter Kryzanowski, Karl Grundstein, Hans-Jürgen Hilker, Eduard Binner, Walter Nestmeier und Simon Rein sowie (hinten von links) Trainer Kurt Beck, Günter Gräbner, Roland Egen, Dörfler, Josef Dünstl, Walter Egen, Herbert Kröll, Rudolf Kiefer und Betreuer Arnold Müller. Foto: Winfried Rein

    Nun will der Verein Anfang Juli seinen 100. Geburtstag feiern. Verantwortlich für die Planung sind Jugendleiter Benjamin Thaller und die beiden Spielertrainer der Ersten Herrenmannschaft, Sebastian Habermeyer und Moritz Bartoschek. Circa 30 Freiwillige werden mitanpacken. Die Festlichkeiten auf dem Gelände des Brandl-Stadions beginnen am Samstag, 4. Juli, vormittags mit einem E-Jugend Fußballturnier. Anschließend finden ab 13 zwei Halbfinalpartien der Herren statt – zugesagt haben die TSG Untermaxfeld, die SpVgg Joshofen-Bergheim und der FC Rennertshofen. Das entsprechende Finale ist für den Sonntagnachmittag geplant. Erster Höhepunkt ist am Samstag, 17 Uhr ein AH-Spiel zwischen dem VfR und dem FC Ingolstadt. Bei den Gastgebern wird unter anderem der langjährige Vorstand Peter Krzyzanowski auf dem Platz stehen, Alt-OB Bernhard Gmehling ist angefragt. Beim FCI werden unter anderem Andi Buchner und Jörg Kuttenreich spielen, Michael Wenczel und Ralf Keidel sind laut Pressestelle angefragt. Währenddessen ist laut Thaller auch für Kinder einiges geboten, z.B. ein Parcours und Soccer Dart.

    Auch langjährige VfR-Mitglieder werden geehrt

    Ab 19 Uhr beginnt dann der offizielle Zeltbetrieb inklusive Spanferkelessen, vermutlich einem DJ und einem weiteren Höhepunkt: Langjährige Mitglieder und Unterstützer des Vereins werden von Krzyzanowski geehrt. Wer genau, das will er aber noch nicht verraten. Lediglich einer steht bereits fest: Betreuer Jonas Heiß. „Das hat er ihm schon vor zehn Jahren versprochen“, so Thaller. Auch ein Jubiläumstrikot wird es geben – optisch an die erfolgreichen 1970er angelehnt. Hochwertig sei es, laut Thaller, mit Stehkragen, Knöpfen und einem gestickten Logo. „Wir wollen auch noch eine Chronik machen, es ist aber noch nicht sicher, ob das was wird“, so Krzyzanowski.

    Auch am Sonntag sind wieder mehrere Spiele geplant. Nach einem Weißwurstfrühstück und eventuell einem Freiluftgottesdienst gibt es für die ganz Kleinen ein Funino-Turnier, ein Spiel der B-Jugend gegen die des FCI und das Finale der Herrenmannschaften. Zum Abschluss wird gegrillt und es gibt eine kleine Siegerehrung. „Gediegen und familiär“, so Thaller.

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