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Basketball-Star Dennis Schröder im Interview

Interview

Dennis Schröder: „Was wir dort haben, ist einzigartig“

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    Als Dennis Schröders (rechts) Ära in der Nationalmannschaft begann, spielte dort auch noch Dirk Nowitzki. Inzwischen hat Schröder das Team zu zahlreichen Erfolgen geführt.
    Als Dennis Schröders (rechts) Ära in der Nationalmannschaft begann, spielte dort auch noch Dirk Nowitzki. Inzwischen hat Schröder das Team zu zahlreichen Erfolgen geführt. Foto: Marius Becker, dpa

    Herr Schröder, Sie sind mit Ihren Sacramento Kings bereits zwei Tage vor dem Auswärtsspiel bei den Miami Heat in Florida angekommen. Bleibt im harten NBA-Alltag überhaupt die Zeit, die pulsierende Stadt und das tolle Klima etwas zu genießen?

    DENNIS SCHRÖDER: Das ist genau einer der Gründe, warum ich den Job in der NBA so liebe. Wenn man in einer anderen Stadt ist, hat man in der Regel schon genügend Zeit für sich selbst oder auch gemeinsam mit den Teamkollegen etwas zu unternehmen. Miami ist zum einen natürlich eine sehr schöne Stadt, zum anderen ist das Wetter im Dezember mit 25 Grad auch großartig. Ich habe die Zeit genutzt, um mich hier etwas umzusehen oder auch zu shoppen, da meine Frau in einigen Tagen Geburtstag hat.

    Nach dem Gewinn des Europameistertitels im September 2025 mit der deutschen Nationalmannschaft sowie Ihrer Unterschrift bei den Sacramento Kings dürften Sie mit viel Euphorie und Motivation in Ihre neue NBA-Aufgabe gestartet sein. Wie viel von dieser Anfangseuphorie ist denn nach dem schwierigen Saisonauftakt der Kings (sechs Siege in den ersten 23 Partien) sowie Ihrer zwischenzeitlichen Verletzung (Zerrung des Hüftbeugers) derzeit noch vorhanden?

    SCHRÖDER: Während einer Saison oder Laufbahn gibt es immer einmal Höhen und Tiefen. Das gehört einfach dazu und diese Situationen habe ich ja in der Vergangenheit auch schon erlebt. Ich habe dennoch immer hart weitergearbeitet – unter anderem nach meiner ersten Situation bei den Los Angeles Lakers (2020/21, Anm. d. Red.), als die Leute damals viel darüber geredet haben. Es ging los mit der Bronzemedaille mit der deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft 2022 und ging weiter mit dem WM-Titel 2023, dem vierten Platz bei den Olympischen Spielen 2024 sowie dem Gewinn der Europameisterschaft in diesem Jahr. Von dem her sollte man meiner Meinung nach erst gar nicht darüber nachdenken, warum etwas passiert ist, sondern einfach weiter hart an sich arbeiten. Und genau das mache ich. Für uns als Team sehe ich es als Herausforderung an. Man schaut natürlich auf uns, wie wir damit umgehen. Dabei kommt es darauf an, dass man nicht aufgibt und als Mannschaft zusammenbleibt.

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