Austen Keating, Sie absolvieren aktuell Ihre zweite Saison beim ERC Ingolstadt. Wie groß ist der Spaßfaktor in Oberbayern beziehungsweise bei den Panthern?
AUSTEN KEATING: Es hat am Anfang etwas gedauert, bis ich mich an Ingolstadt gewöhnt habe. Vom Wetter bis hin zum größeren Spielfeld im deutschen Eishockey musste ich mich erst einmal an die neuen Umstände anpassen. Das Team war jedoch bereits in der vergangenen Saison sehr erfolgreich und wir haben alle einen guten Job gemacht. Auch in dieser Spielzeit macht es mir erneut sehr viel Spaß, in Ingolstadt zu spielen. Wir haben es geschafft, uns an das Niveau der zurückliegenden Saison heranzutasten.
Vor Ihrem Wechsel waren Sie ausschließlich in Nordamerika sowohl im College als auch in der AHL und ECHL aktiv. Welches sind die größten Unterschiede zum europäischen Eishockey?
KEATING: Das Spiel in Deutschland ist deutlich mehr Puck orientiert als in Nordamerika. Gerade aufgrund der größeren Eisfläche ist der eigene Puckbesitz extrem wichtig. Am Anfang war es alles andere als leicht, sich vom bisherigen „Chip and Chase“ an das deutsche Spiel zu gewöhnen. Zusätzlich spielen wir in einer physisch sehr ausgeprägten Liga, in welcher zudem eine gewisse Schnelligkeit gefordert ist.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren