Der SV Klingsmoos kann für eine weitere Saison in der Fußball-Kreisliga Ost planen. Drei Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft von Trainer Johannes Kranner den Ligaverbleib endgültig fix gemacht. Nach dem wichtigen 2:1-Sieg gegen Friedberg war die Erleichterung entsprechend groß. „Es war schon wichtig, vor allem weil wir jetzt endgültig den Klassenerhalt geschafft haben“, sagt Kranner nach dem Erfolg. Nach zuvor drei Niederlagen in Serie habe der Sieg vor allem mental gutgetan. „Auch wenn es wieder kein Highlight-Spiel von uns war: Um Endeffekt haben wir drei Punkte geholt und jetzt nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.“
Mit nun zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz kann der Tabellenzehnte nicht mehr entscheidend abrutschen. Zwar sei nach den vergangenen Niederlagen die Situation nicht komplett sorgenfrei gewesen. Echte Zweifel habe es innerhalb der Mannschaft aber nicht gegeben. „Wenn wir wieder verloren und die anderen Teams gewonnen hätten, wäre es vielleicht noch einmal spannend geworden. Aber wir haben schon daran geglaubt, dass wir es schaffen“, so Kranner. In den verbleibenden drei Begegnungen wollen die Klingsmooser nun befreit aufspielen – allerdings ohne die Spannung komplett herauszunehmen. „Natürlich wollen wir die letzten Spiele auch noch gewinnen“, betont Kranner. Dabei könnte es auch Veränderungen in der Aufstellung geben. So soll unter anderem der junge Torhüter Philipp Rosski am Wochenende seine Chance bekommen. „Der ist immer da, trainiert gut und hat es sich verdient“, erklärt Kranner.
Keine großen Experimente möglich
Allzu große Experimente seien allerdings nicht möglich, da der Kader aktuell ohnehin nicht besonders groß sei und einige junge Spieler angeschlagen fehlen. Zudem wolle man vermeiden, die Saison austrudeln zu lassen. „Wenn du jetzt nur noch rumeierst oder nachlässt, nimmst du das mit in die neue Spielzeit.“Am kommenden Spieltag wartet mit dem Tabellenletzten Bachern zwar eine vermeintlich einfache Aufgabe. Doch der SVK-Coach warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. „Wenn wir nicht mit 100 Prozent reingehen, verlieren wir gegen jede Mannschaft.“ Deshalb müsse man die Partie mit der nötigen Ernsthaftigkeit angehen.
Die Blicke gehen bereits Richtung Derby
Besonders gespannt blickt man in Klingsmoos aber bereits auf das Derby gegen den TSV Pöttmes, das voraussichtlich auf Freitag (22. Mai) vorverlegt wird, um auf mehr Zuschauer zu hoffen. Für Kranner ist das Duell auch deshalb besonders, weil er mit dem gegnerischen Spielertrainer Fabian Scharbatke sehr eng befreundet ist. „Er erzählt mir jeden Tag am Telefon von seiner Serie und wie viele Tore er geschossen hat“, sagte Kranner mit einem Schmunzeln. „Aber gegen uns wird er keine Tore machen.“
Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte zuletzt auch der FC Rennertshofen mit dem 3:0-Erfolg gegen den Mitkonkurrenten aus Adelzhausen. Mit einem weiteren „Dreier“ am Sonntag (15 Uhr) bei der DJK Gebenhofen würde die Mutzbauer-Truppe wohl auch die letzten Zweifel vertreiben.
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