Wenn Elisabeth Großhauser nach ihrem Lieblingssport gefragt wird, muss sie nicht lange überlegen: Karate! Im Dojo des FC Ehekirchen hat es die 15-jährige Gymnasiastin bereits bis zum grünen Gurt geschafft. Damit soll allerdings noch lange nicht Schluss sein .In unserer Serie „NR-Sportcheck“ stellt die Schülerin „ihren“ Karate-Sport einmal etwas ausführlicher vor.
1. Wie ich zum Karate gekommen bin...
Elisabeth Großhauser: Im Kindesalter habe ich mal einen Schnupperkurs in der Karate-Abteilung des FC Ehekirchen gemacht. Da ging es in erster Linie um Selbstverteidigung. Richtig zum Karate gekommen bin ich dann aber erst über meinen jüngeren Bruder, der dafür schon immer Feuer und Flamme war.
2. Das zeichnet Karate für mich aus...
Großhauser: Ich finde, dass es schon ziemlich anspruchsvoll ist, sich beispielsweise auf die ganzen Techniken zu konzentrieren. Ich mag es einfach, wenn ich voll abschalten und meinen Fokus auf eine Sache legen kann. Ein weiterer Punkt, der mir beim Karate sehr gut gefällt: Man kann nicht nur von seinen Trainern, sondern auch jeweiligen Gegenübern zum Beispiel bei Partner-Übungen etwas lernen. Es gibt dabei oftmals Tipps und Tricks, die einen weiterbringen. Ich genieße außerdem die Abwechselung, die Karate bietet: Ich persönlich mag Kata sehr. Dennoch freue ich mich auch darüber, wenn wir im Training eine Selbstverteidigungseinheit absolvieren dürfen.
3. Das nervt mich hin und wieder am Karate...
Großhauser: Wenn man banale Fehler macht, die einem eigentlich schon gar nicht mehr unterlaufen dürften, ist das schon – zumindest für einen kurzen Moment – ärgerlich. Was zudem auch mal nervt, ist eine Sache, die im Grunde sowohl positiv als auch negativ ist. Verbessern kann und will man sich ja immer. Dementsprechend hat der Trainer bei den verschiedenen Techniken immer noch etwas auszusetzen. Da geht es oftmals nur um einen Millimeter nach links oder rechts. Das kann sowohl motivierend als auch frustrierend sein.
4. So viel Zeit investiere ich in Karate...
Großhauser: Grundsätzlich gehe ich zweimal pro Woche ins Training. Dabei absolviere ich am Mittwoch sogar zwei Einheiten und am Samstag eine. Der gesamte Zeitaufwand beträgt dabei rund fünf Stunden.

5. Mein persönliches Ziel beim Karate...
Großhauser: In erster Linie natürlich der DAN, also der schwarze Gurt! Ich finde, das gehört beim Karate einfach dazu. Daher wäre es auch für mich ein Traum, diesen zu erreichen. Außerdem würde ich es noch cool finden, einmal Trainer zu werden, da ich der Meinung bin, mit Menschen gut umgehen zu können. Mir würde es einfach gefallen, meine Kenntnisse an andere Sportler weitergeben zu können.
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