Herr Barber, würden Sie von sich behaupten, ein Freund des „Trash Talks“ auf dem Eis beziehungsweise ein guter „Trash Talker“ zu sein?
RILEY BARBER: Nun, in meinen jüngeren Jahren hatte ich noch deutlich mehr zu sagen als heute (lacht). Dementsprechend würde ich mich jetzt nicht mehr als großen „Trash Talker“ bezeichnen. Hin und wieder kommt es aber natürlich schon mal vor, dass das eine oder andere Wort in Richtung Gegenspieler fällt.
Wie viel „Trash Talk“ gab es denn am Montagmorgen in der Kabine der Ingolstädter Panther von den US-Spielern in Richtung der Kanadier nach dem tags zuvor gewonnenen Finale bei den Olympischen Spielen in Mailand?
BARBER: Wir haben schon versucht, im Gefühl des Sieges einigermaßen zurückhaltend sowie gute und mitfühlende Teamkollegen zu sein (lacht). Aber klar, ich habe mich am Sonntag natürlich riesig gefreut, als das US-Team den Siegtreffer in der Verlängerung geschossen hat. Gemeinsam mit einigen Mitspielern habe ich mir das Finale angesehen und danach für ein, zwei Stunden meinen Spaß und meine Freude gehabt. Doch jetzt möchte ich unsere kanadischen Jungs nicht weiter damit aufziehen.
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